Kundenvorteile

Administration der Power-Umgebung ohne externe Unterstützung; Einfache Erstellung und Verwaltung von LPAR-Profilen; Schnelle Wiederherstellung im K-Fall

Kunde

Balluff GmbH

Branche

Industrie

Ansprechpartner

Johannes Boström

Vertriebsleiter BU Südwest

+49 711 782609-60

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Projektumfeld

Als Familienunternehmen in vierter Generation vereint Balluff mittelständische Tradition mit der Weltläufigkeit eines Global Players. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 2.750 Mitarbeiter und gehört zu den führenden Anbietern für die industrielle Automation. Neben dem zentralen Firmensitz in Neuhausen auf den Fildern verfügt Balluff rund um den Globus über Produktions- und Entwicklungsstandorte sowie 61 internationale Niederlassungen und Repräsentanzen.

Im Zuge des Leasingendes der beiden vorhandenen Power 7.750 Servern und in Hinblick auf den geplanten Einsatz des In-Memory-Computings (DB2 BLU) stellte Balluff mit Unterstützung von Axians seine Storage-Umgebung auf ein neues Fundament. Das Power-Konzept wurde auf Basis von zwei IBM p750 Systemen mit je 32 leistungsstarken Power 7+ CPUs und 1 TB RAM umgesetzt. Im Rahmen dieser Umstellung erfolgte auch die Einführung des Dynamic Power Cloud Managers (DPCM) von Axians. Ziel dabei war es, die Komplexität und die Administrationsaufwände der neuen Power-Umgebung auf das Minimum zu beschränken. Zudem galt es, viele Prozesse zu standardisieren und ein ganzheitliches Power- und LPAR-Monitoring abzubilden. Über DPCM sollte Balluff aber auch in die Lage versetzt werden, die Administration und vor allem auch das Tuning komplett selbst abzuwickeln, denn bislang war man dafür oft auf externe Unterstützung angewiesen.

Die Vorteile der neuen Lösung wurden im Rahmen eines Proof of Concept (PoC) nachgewiesen. Dabei zeigte sich, dass die Antwortzeiten der Datenbanken deutlich beschleunigt sowie die Administration mithilfe von DPCM tatsächlich stark vereinfacht werden konnte. Besonders überzeugend war die Tatsache, dass die Abteilung künftig mit Hilfe dieses Werkzeugs selbständig und zeitnah auf wechselnde Anforderungen reagieren kann. Zudem sorgt DPCM für mehr Sicherheit. Denn im K-Fall können LPAR-Profile sowie das AIX-Betriebssystem in wenigen Minuten automatisiert auf dem gleichen oder einem anderen System wiederhergestellt werden. Auch ein manuelles Desaster-Recovery ist über die integrierte „Recreate-Funktion“ möglich – nicht nur für den IBM PowerHA-Cluster, sondern auch für die restlichen, nicht per Cluster abgesicherten Systeme. Darüber hinaus wurde das Platten-Handling stark vereinfacht und kann nun von den Administratoren auch ohne tiefere SAN-Kenntnisse autonom durchgeführt werden. Eine spezielle Benutzerrolle (Viewer) für den IT-Leiter erlaubt darüber hinaus einen schnellen Gesamtblick auf das System, das Capacity-Management und die Performance-Graphen. Die Erstellung, Anpassung und Wartung von AIX-LPARs konnte über DPCM weitestgehend automatisiert und standardisiert werden. Dadurch werden Konfigurationsfehler vermieden und somit die Stabilität sowie die Verfügbarkeit der Plattform gesteigert. Auch das Zusammenspiel mit dem eingesetzten FlashCopy-Manager beim Backup und Cloning der LPARs wurde durch den Einsatz von DPCM optimiert.

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