Vom Backup bis zur IT-Sicherheit: Neue Ansätze für die Praxis

Neue Workshop-Reihe von F&M: „Next Generation Standort IT“

Wie können Standorte weltweit sinnvoll in die Unternehmens-IT integriert werden? Ist die Cloud die neue Antwort oder sind Hyper-Converged-Umgebungen das Nonplusultra? Wie sehen zeitgemäße Backup-Strategien mit De-Duplizierung aus? Und nicht zuletzt: Wie steht es um die IT-Sicherheit? Mit dem neuen Workshop-Konzept „Next Generation Standort IT“ zeigt FRITZ & MACZIOL (F&M) erstmals in dieser Themenbreite Wege auf, wie Niederlassungen und Büros in aller Welt sinnvoll angebunden werden können. Vier Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen vermitteln an einem Nachmittag, welche Technologien aktuell für Standort-IT zur Verfügung stehen – und dies herstellerübergreifend. Dass hier in vielen Unternehmen akuter Handlungsbedarf besteht, zeigte die Auftaktveranstaltung in Ulm: Alle Teilnehmer stehen aktuell vor diesen Herausforderungen, keines hat sie bislang vollständig gelöst. „Eine aufschlussreiche Übersicht über die aktuellen Technologien, von der Länge her genau richtig“, meinte deswegen einer der Teilnehmer. Ein anderer sagte danach: „Ich bin eigentlich nur wegen einem der Themen gekommen. Jetzt habe ich zahlreiche weitere Ideen für die Integration unserer Standorte mitgenommen.“

Vom Vertriebsbüro in London, in dem wegen der Verkehrsprobleme nur sporadisch Mitarbeiter vertreten sind, über das Entwicklungslabor bis hin zum Produktionsstandort in China: So vielfältig die internationale Landschaft bei den Teilnehmern des Workshops auch aussah, viele der Kernfragen gestalteten sich ähnlich: Backups werden oftmals nur vor Ort organisiert, die Rechner der Mitarbeiter bleiben dabei vielfach außen vor. Und wie die jeweiligen Räumlichkeiten gegen unbefugten Zutritt gesichert sind oder welchen beruflichen Hintergrund das Reinigungspersonal vor Ort hat, ist in der Regel überhaupt nicht bekannt.

Ganzheitliche Umsetzung des Themas „Standort IT“

Im Referat „Allzeit bereit – unternehmensweit“ stellte Wolfgang Zettelmeier, Principal Data Center Architekt bei F&M, die Potenziale der De-Duplizierung in den Fokus: Diese bietet mit Abstand das beste Verfahren, um einzelne Standorte in die zentrale Backup-Strategie zu integrieren. Fragen, wie man diese Strategien etwa mit Hilfe moderner Data Domain Appliances umsetzen oder internationale Backup-Architekturen sinnvoll aufgebaut werden können sowie welche Möglichkeiten Backup-as-a-Service-Konzepte bieten, wurden dabei ebenfalls beantwortet. Die aktuelle Entwicklung im Bereich Hyper-Converged Infrastructures beleuchtete danach Senior Data Center Architekt Martin Drissner. Dabei erklärte er die unterschiedlichen Ansätze der einzelnen Hersteller und zeigte, wie sich eine Hyper-Converged-Umgebung standortübergreifend aufsetzen lässt. Aber auch die Alternative, die Steuerung der Standorte über die Cloud, wurde ausführlich diskutiert. Jörn Meyer, Principal Cloud Architekt, stellte dabei vor allem die Use Cases „Backup“, „Desaster Recovery“, „Sync“ sowie die schnelle und weltweite Bereitstellung von IT in den Mittelpunkt seines Vortrags. Einen Höhepunkt bot schließlich das Referat „Datenschutz und -sicherheit in Außenstandorten“ von Ulf-Gerritt Weber, Senior Security Consultant der neuen F&M-Schwester Crocodial. In einer wahren „Tour-de-Force“ beschäftigte er sich mit allen Aspekten dieses weitläufigen Themas. Klare Erkenntnis: Das größte IT-Sicherheitsrisiko bleibt der eigene Mitarbeiter. Deswegen muss die Bewusstseinsbildung hier an erster Stelle stehen. Ganz abgesehen davon sei es absolut sinnvoll, sämtliche Festplatten in aller Welt zu verschlüsseln, vom Server bis hinunter zum Vertriebsnotebook.

Fazit: Der Lösungsgedanke kommt an

„Wir haben uns dieses Jahr neu aufgestellt, mit dem Anspruch, unseren Kunden als ganzheitliches IT-Haus die jeweils passenden Lösungen zu bieten, auch wenn dabei ganz unterschiedliche Produkte unserer Hersteller-Partner zum Einsatz kommen. Dieser neue Workshop spiegelt genau diese Idee wider und die Resonanz der Teilnehmer hat gezeigt, dass wir damit absolut richtig liegen“, zeigt sich Gernot Hafner, Chief Technical Officer (CTO) der F&M group, zufrieden mit dem Auftakterfolg.

Hinweis: Fritz & Macziol heißt seit 01.01.2017 Axians IT Solutions.