White-Label-Modell von Axians Networks & Solutions reduziert Betriebskosten

Hardware-Standardisierung in der Netzwerktechnik

  • Systemintegrator installiert Hardware-Plattform mit Software unterschiedlicher Hersteller
  • Geringerer Energieverbrauch und Platzbedarf sowie vereinfachter Service für große Unternehmensnetzwerke, Carrier und Service Provider

Köln, 12. Januar 2017. Axians Networks & Solutions, herstellerunabhängiger Systemintegrator für Netzwerktechnik, reduziert die Hardware in komplexen Unternehmensnetzwerken. Durch die Installation von einer sogenannten White-Label-Hardware mit Software mehrerer Hersteller lässt sich dieselbe Plattform für unterschiedliche Netzwerkfunktionen gleichzeitig nutzen. Da weniger Hardware im Einsatz ist, können Anwender die Betriebskosten („Opex“) – vor allem für Energieverbrauch sowie Servicekosten – deutlich senken. Als Systemintegrator übernimmt Axians Networks & Solutions die kundenspezifische Installation und Konfiguration der Plattformen sowie den Support und bei Bedarf sogar den Betrieb.

Als einer der ersten Netzwerk-Spezialisten in Deutschland bietet Axians Networks & Solutions Carriern, Service Providern und größeren Enterprise-Unternehmen ein White-Label- oder auch COTS-Modell („Commercial of the Shelf“), das auf einer Hardware unterschiedliche Netzwerkfunktionen vereint. Anstatt separate Hardware für Switches, Router, Firewalls, Monitoring Probes oder Load Balancer einzusetzen, wird die jeweilige Software – die eigentliche Intelligenz der Hersteller – auf einer standardisierten Hardware-Plattform installiert.

Die White-Label-Hardware deckt dabei mit ihrem hohen Leistungsspektrum die Anforderungen der einzelnen Netzwerkfunktionen ab. Wenige standardisierte Hardware-Komponenten erfüllen bestimmte Anforderungsgrößen an Rechenleistung, Speicher und Schnittstellen. Die spätere funktionale Ausprägung, etwa als Switch, Router, Load-Balancer oder Probe, erhält die Hardware durch die jeweilige Software. Aufgrund der offenen Plattform lässt sich die Hardware jederzeit erweitern und an neue Anforderungen anpassen, während sich Komplexität und Wartungsaufwand im Rechenzentrum verringern.

Weniger Hardware führt zu geringeren Betriebskosten

Konsolidierung und Standardisierung der Hardware reduzieren die Betriebskosten deutlich – weniger Komponenten kommen mit einer kleineren Rechenzentrumsfläche aus und machen dadurch weitere Einsparungen möglich. Zudem sinkt der Energieverbrauch für Betrieb und Kühlung der Hardware. Schließlich können Unternehmen die Service- und Wartungsaufwände für die Netzwerktechnik merklich schmälern. Auch beim Re-Invest am Ende des Lebenszyklus müssen dadurch weniger Komponenten ausgetauscht werden.

„Unser White-Label-Modell stößt auf großes Interesse. Vor allem Carrier und Unternehmen mit umfangreichen Netzwerken suchen nach neuen Wegen, ihre Betriebskosten zu reduzieren“, weiß Frank Kammer, Geschäftsführer von Axians Networks & Solutions. „Die Kostenvorteile für Anwender sind so groß, dass der Trend eindeutig in Richtung standardisierter Hardware gehen wird. Schon jetzt können wir auf einer einzigen Plattform mehrere verschiedene Netzwerkfunktionen installieren und gleichzeitig betreiben.“

Rolle von Systemintegratoren ändert sich

Im White-Label-Modell übernehmen Systemintegratoren eine neue Aufgabe. Bisher veredeln sie Komponenten der Hersteller mit Mehrwertdiensten und fügen die unterschiedlichen Lösungen zu einem Gesamtsystem zusammen. Axians Networks & Solutions bietet jetzt für jeden Anwendungsfall die passende Lösung auf standardisierten Hardware-Plattformen, konfiguriert diese kundenindividuell und übernimmt die Installation, Konfiguration, den Support sowie den Betrieb. Künftig werden nur noch wenige Hersteller Hardware-Komponenten produzieren. Die Hersteller von Netzwerktechnologie können sich daher auf die Weiterentwicklung ihrer jeweiligen Software konzentrieren.

Frank Kammer

Frank Kammer, Geschäftsführer von Axians Networks & Solutions (Quelle: Axians Networks & Solutions)