Co-Creation – Im Kontext der Digitalisierung neue Netzwerke effektiv nutzen

Im Zuge der Digitalisierung entstehen neue und deutlich komplexere Herausforderungen. Viele neue Technologien, fachbezogene Skills und Fähigkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen werden immer wichtiger. In unserem Innovationlab – der VINCI Energies Digitalschmiede – arbeiten wir gemeinsam mit Partnern, Startups zusammen mit unseren Kunden an neuen Produkten, Architekturen, Lösungen und Services.

Neue Netzwerke entstehen

Durch immer schneller werdende Entwicklungen vom Markt bis hin zu Technologien ändert sich auch der Rahmen der Anforderungen. Firmen, die bis vor ein paar Jahren noch Konkurrenten waren, bilden neue Partnerschaften oder gemeinsame Ansätze. Maschinenbauer kaufen IoT-Firmen, Data-Science-Skills sind nicht nur auf IT Dienstleisterseite, nun auch auf Kunden- oder Herstellerseite vorhanden. Start-ups entstehen immer schneller und die Community wächst stetig.

Der Überblick fällt Unternehmen daher immer schwerer. Um hier zu unterstützen, bieten wir ein Netzwerk an internationalen Experten, Partnerfirmen und Startups und bilden gemeinsam mit den Kunden ein Team, das sich den aktuellen und künftigen Anforderungen stellt.

Durch das umfangreiche, klar segmentierte und dezentral organisierte Netzwerk an Business Units von VINCI-Energies stellt Co-Creation auch ein für uns eine gute Möglichkeit dar, zwischen den Brands gemeinsam an Projekten und mit Partnern zu arbeiten.

Gemeinsam und direkt beteiligt durch Co-Creation

Dazu bieten wir Co-Creation Workshops in unserer Digitalschmiede an. Co-Creation steht für kreative Kollaboration. Das kann so ablaufen: Ein Unternehmen steht vor einer Herausforderung oder hat ein konkretes Problem und möchte gerne in Zusammenarbeit mit uns herausfinden, ob und wie es lösbar ist. Wir organisieren dann über unser Netzwerk aus VINCI Brands, Partnerfirmen und Start-ups ein Team mit genau den Skills, die für die Herausforderung passen.

Vertrauen und Transparenz

Ein sehr wichtiger Punkt ist hierbei das gegenseitige Vertrauen, welches im Laufe der Zusammenarbeit entsteht, weil wir sehr transparent zusammenarbeiten. Dies bindet das Team und lässt vergessen, wer auf Kundenseite und Dienstleisterseite ist. Das Ergebnis steht stets im Mittelpunkt. Das Unternehmen bekommt schnell einen Eindruck davon, ob eine mögliche Lösung für seine Herausforderung passt, zum Beispiel eine bestimmte Technologie oder Architektur.

Co-Creation ist also eine andere Art des Zusammenarbeitens: Wir prüfen verschiedene Lösungswege, Machbarkeiten, Nutzen-Effizienzen von bestimmten Problemstellungen gemeinsam. Es gibt ein gemeinsames Interesse an sehr konkreten Bedürfnissen und Problemen.

„Auf Augenhöhe“ mit dem Kunden

Co-Creation bietet den Vorteil, gemeinsam als Team von Kunde und Dienstleister an einer Thematik zu arbeiten. Die Zusammenarbeit aus Experten, Startups und Teams des Kunden ist ein stetiger Prozess. Zwischenergebnisse und Feedbacks bekommen dabei alle direkt mit. Daher werden Schwachstellen, Risiken und Aufwände schnell sichtbar und können in der Weiterentwicklung berücksichtigt werden.

In der Digitalschmiede stehen IT Infrastrukturen zum gemeinsamen Entwickeln zur Verfügung. Gemeinsam mit Herstellern stellen wir neusten Hard- & Software-Komponenten bereit, um diese gerade im Anfangsstadium entsprechend zu testen und zu verwenden.

Ein konkretes Beispiel: Visuelle Bilderkennung

Als Anwendungsfall brachte ein Unternehmen uns das Thema „Qualitätsüberwachung in der Produktion mithilfe von Künstlicher Intelligenz“ mit. Gemeinsam prüften wir, ob aktuelle Technologien im Umfeld der Bilderkennung geeignet sind, um Prozesse zu optimieren und Mitarbeiter zu unterstützen. Dabei untersuchten wir ganz konkret vier manuelle Sichtprüfungen. Es stand die Frage im Raum, inwieweit Künstliche Intelligenz (KI) in der Lage ist, diese Prüfungen selbständig durchzuführen. Die Vorteile durch KI spiegeln sich übrigens neben einer schnelleren Qualitätskontrolle auch in der Entlastung der Mitarbeiter von immer gleichen Aufgaben sowie dem Fokus auf eine fundiertere Stichprobenkontrolle wider. Zu diesem und ähnlichen Zwecken haben wir in der Digitalschmiede sowohl lokale GPU Serverarchitekturen als auch kollaborative Roboter angebunden.

„Mit einer Idee rein und mit vier Ideen rausgegangen“

Innerhalb weniger Tage haben wir uns einige Anwendungsfälle aus dem Bereich der visuellen Inspektion genauer angeschaut. Danach haben wir gemeinsam ein Fazit gezogen: Welchen der Fälle können wir tatsächlich für und mit dem Unternehmen umsetzen? Der Kunde gab uns am Ende das positive Feedback: „Wir sind mit einer Idee in den Workshop hineingekommen und mit vier Ideen herausgegangen“.

In der Digitalschmiede verstehen wir uns als Enabler: Wir bringen Unternehmen mit Experten zusammen, bauen Expertise-Netzwerke und begleiten die beschriebene Initialphase. Später kann dann ein konkretes Projekt starten.

„Wir-Gefühl“ mit dem Kunden

Die Digitalschmiede ist der Eintrittspunkt für unsere internen und externen Kunden, um an neuen Innovationen, Produkten und Lösungen zu arbeiten. Dadurch entsteht eine offene und persönliche Art der Zusammenarbeit und auch schnell ein „Wir-Gefühl“.

Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen und Altersgruppen arbeiten zusammen. Durch diese verschiedenen Skills in dem Netzwerk kommen viele Perspektiven auf die Herausforderungen des Unternehmens zusammen. Nach einem Co-Creation Workshop haben Kunden oft eine konkrete Vorstellung, wie sie ein größeres Thema angehen können. Bei längeren Workshops werden manchmal sogar schon Prototypen entwickelt.

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