Kundenvorteile

Bessere Ressourcen-Ausnutzung; Zukunftsorientiertes System; Bessere Performance für die Anwender; Leichtere Einbindung von mobilen Endgeräten; Besserer Viren- und Spamfilter im Exchange 2013

Kunde

texdata software GmbH

Branche

Services

Lösungen

Collaboration

Ansprechpartner

Thomas Hesbacher

Teamleiter IBM Communications, Collaboration Infrastructure

+49 6182 78694-0

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Projektumfeld

Die texdata software GmbH aus Karlsruhe bietet neben hochwertigen ERP-Anwendungen für die Mode- und Textilindustrie zusätzlich Lösungen rund um das Dokumentenmanagement an, die auch von branchenfremden Firmen eingesetzt werden können. Seit der Gründung im Jahr 1983 sind die Produkte des Unternehmens jedoch vorrangig auf mittelständischen Großhändlern und Produzenten von Bekleidung, Heimtextilien und Accessoires ausgerichtet. Zur Verbesserung der internen und externen Kommunikationsmöglichkeiten der angeschlossenen rund 30 Clients modernisierte texdata mit Axians seine in die Jahre gekommene Exchange 2003-Infrastruktur auf die Version 2013. Allerdings war dafür eine Zwischenmigration über Exchange 2010 nötig: Denn ein direktes Upgrade war aufgrund der veränderten Exchange-Ordnerstrukturen nicht möglich.

Projektanforderungen & Projektziele

Dipl. Inf. (FH) Jörg Niethammer, einer der Geschäftsführer der texdata software GmbH, schildert die Ausgangslage: „Im Branchenjargon gesprochen, trugen wir im Vergleich zu dem saisonal wechselnden Produktportfolio unserer Kunden aus der Bekleidungsbranche quasi seit Jahren immer den gleichen Informationsanzug. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis dieser irgendwann nicht mehr richtig passte.“ Im Jahr 2013 wurde es dann zunehmend enger – beispielsweise immer dann, wenn zu den bestehenden neue Anwender hinzugefügt werden sollten. Da die maximal verfügbare Anzahl der User-Lizenzen und Exchange-Postfächer bereits ausgeschöpft war, mussten dafür die Mailboxen inaktiver bzw. ausgeschiedener Mitarbeiter deaktiviert werden. Darüber hinaus war die vorhandene Exchange-Infrastruktur aus technischer Sicht generell etwas aus der Mode gekommen. Beispielsweise konnten mit der Version 2003 die Möglichkeiten neuer Betriebssysteme sowie Funktionalitäten wie Active Directory oder Single Sign-on nicht sinnvoll genutzt werden. Verschärft wurde die Situation zusätzlich dadurch, dass gerade beim Hardware-Tausch automatisch neue Windows 7- und 8-Rechner ins Unternehmen kamen und sich deren Integration zunehmend schwieriger gestaltete.

Umsetzung

Als schließlich im Rechenzentrum die Server- Hardware gegen neuere Systeme ersetzt werden sollte, nahm Jörg Niethammer dies zum Anlass, Axians mit der Modernisierung der kompletten Exchange-Infrastruktur und Einführung von Virtual Machines (VM) zu beauftragen. Steffen Plommer und Martin Müller (Exchange-Consultants) vom Ulmer Systemhaus erstellten das Konzept für die Durchführung des Migrationsprojekts. Die größte Herausforderung stellte dabei die Migration der Anwenderdaten dar, die in den Öffentlichen Ordern lagen. Denn eine direkte Migration von Exchange 2003 nach Exchange 2013 war hier nicht möglich, da diese in der älteren Exchange-Version in einer eigenen Datenbank vorgehalten wurden. In der aktuellen sind sie hingegen integriert. Deswegen musste zunächst eine Zwischenmigration von Exchange 2003 auf Exchange 2010 durchgeführt werden, da sich hier der Umzug der Daten weniger problematisch gestaltete. In einem zweiten Schritt konnten die Ordner dann offline geschaltet, exportiert und in die neue Version 2013 importiert werden. Dazu war es allerdings nötig, die gesetzten Lese-/ Schreibberechtigungen aller Anwender vorher auf ihre Richtigkeit zu überprüfen, da ansonsten Fehler auftreten.

Projektergebnis

Ergänzend fanden Serverseitig ebenfalls einige Veränderungen statt. Die Domain Controller sowie das Active Directory mit den Anwenderinformationen wurden vom Small Business Server 2003 auf die Version 2012 migriert. Parallel dazu lief der Exchange-Umzug von 2003 auf 2010. Nach Abschluss dieser Vorgänge konnte die Version 2003 schließlich deinstalliert werden. Die Installation von Exchange 2013 und der Import der Anwender inklusive der Mailbox-Daten führten zum Abschluss dieses IT-Großprojekts. Ein zusätzlich installierter weiterer Domain Controller erhöht nun sogar den Schutz im Katastrophenfall, da dieser nun über einen separaten Server eine zusätzliche Backup-Funktion bietet. Damit konnte auch eine weitere Anforderung der texdata software GmbH erfüllt werden: Die komplette Migration erfolgte ohne Downtime für die Anwender. Sie profitieren direkt von einer nun spürbar besseren Performance. Insgesamt haben sich für die texdata software gmbh eine Reihe von Vorteilen ergeben. Die neue Exchange-Infrastruktur nützt die vorhandenen Ressourcen besser aus und ist aufgrund ihrer Erweiterungsmöglichkeiten zukunftssicherer. Beispielsweise können mobile Endgeräte deutlich leichter angebunden werden. Darüber hinaus bietet Exchange 2013 einen generell besseren Viren- und Spamschutz.

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