Kundenvorteile

Einfachste Bedienbarkeit über eine Oberfläche; Administration funktioniert standortübergreifend; Alle Funktionen sind in einem Produkt zusammengeführt; Backups können per Mausklick in Sekunden gestartet werden ·Skalierbare Infrastruktur, die jederzeit granular an neue Anforderungen angepasst werden kann

Kunde

Stadtverwaltung Baden-Baden

Ansprechpartner

Christian Hellmann

Projektvertrieb

+49 721-47663-100

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Projektumfeld

International bekannt ist Baden-Baden vor allem durch seine Anfang des 19. Jahrhunderts gegründete Spielbank. Aber auch als Kur- und Bäderstadt hat der Ort eine lange Tradition. Schon die Römer schätzten die heilende Wirkung der dortigen Thermalquellen. Heute hat sich Baden-Baden aber auch als Medien-, Kunst- und Festspielort einen Namen gemacht. Der Stadtkreis Baden- Baden erfüllt für seine rund 53 000 Einwohner alle Aufgaben einer Kreisverwaltung und bietet zusätzlich als Kurstadt kulturelle Einrichtungen wie Theater und Philharmonie. Zu diesem Zweck betreibt die Stadtverwaltung zwei synchron gespiegelte, fünf Kilometer voneinander entfernte Datacenter-Standorte und damit eine hochverfügbare Informationstechnik um die reibungslose Bewältigung dieser Aufgabenvielfalt zu gewährleisten. Die beiden Rechenzentren sind heute bereits durch ein geswitchtes 10Gb/s-Ethernet-Netzwerk miteinander verbunden. Für die zur Ablösung anstehende Storage existiert parallel ein FibreChannel Netzwerk. Über diese Leitungen wurde bislang eine fehlertolerante Storage-Virtualisierung mit synchroner Spiegelung und jeweils lokaler Primärspeicher-Redundanz betrieben. Diese verfügte über eine gespiegelte Netto-Kapazität von insgesamt rund 35 TB, die durch einen VMware vSphere Cluster mit 118 Servern über die beiden Datacenter-Standorte verteilt genutzt wurde. Nachdem diese Infrastruktur in die Jahre gekommen war und essentielle Teile von den Herstellern inzwischen als Produkte im „End-of-Life“-Zyklus deklariert worden waren, entschied sich die Verwaltung dafür, die bestehende Umgebung nicht weiter auszubauen. Stattdessen sollte parallel eine neue Hyper-Converged Infrastructure aufgebaut werden. Das Ziel war, die Neuinvestitionen auf ein Minimum zu reduzieren und gleichzeitig eine hochskalierbare IT-Infrastruktur zu schaffen, um künftig jederzeit für notwendig werdende Erweiterungen gewappnet zu sein.

Projektergebnis

Axians erhielt letztlich den Zuschlag für das Projekt, weil die angebotene Lösung von SimpliVity in Verbindung mit Cisco UCS (Omnistack) große Synergievorteile mit dem bereits vorhandenen Cisco 10Gbit/s Netzwerk schafft. Gleichzeitig konnten die Gesamtkosten im Vergleich zu anderen Hyper-Converged Lösungen verringert werden. Zukünftige Erweiterungen in der Verbindung vom Cisco Netzwerk mit Omnistack hyper-converged können unkompliziert durchgeführt werden. Die alte Storage- und Servervirtualsierungslandschaft der beiden RZ-Standorte wurde durch zwei OmniStack Hosts abgelöst, die bei vergleichbarer Speicherkapazität auf Basis der SimpliVity-Virtualisierungsplattform eine deutlich höhere Performance erreichen. Statt jeweils eines kompletten Racks samt Storage belegt die neue Hardware zudem nur noch zwei Höheneinheiten und spart damit sehr viel Platz und Energie. Mithilfe von SimpliVity wurde eine synchrone Spiegelung der virtuellen Maschinen an den beiden Datacenter-Standorten über Ethernet realisiert. So entstehen auch im Katastrophenfall in einem Rechenzentrum keine Betriebsunterbrechungen und die Dienste werden transparent aus dem anderen RZ bereitgestellt. Um die Ausfallsicherheit weiter zu erhöhen, wird gerade ein weiterer ein weiterer OmniStack integriert, der zeitgesteuert asynchrone Replikate der virtuellen Server der beiden anderen Standorte und deren Backups aufnimmt. Diese können dann im Ernstfall ebenfalls sofort gestartet werden, um einen schnellstmöglichen Wiederanlauf zu gewährleisten. Gleichzeitig kann mit Inbetriebnahme eines dritten Standortes die herkömmliche Erstellung von Backups mit Auslagerung von Medien entfallen.

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