Kundenvorteile

Bestmögliches Preis-/ Leistungsverhältnis; Wachstum der nächsten Jahre IT-technisch abgesichert; Ganzheitliches, abgestimmtes System

Kunde

Schwenk Zement

Branche

Industrie

Ansprechpartner

Michael Ley

Brandleader x86 Systeme, Data Center

+49 731 1551-0

Kontakt speichern

Projektumfeld

Die Schwenk Zement KG in Ulm ist ein traditionsreiches Unternehmen. 1847 wurde sie von Eduard Schwenk in der ehemaligen Klostermühle des heutigen Stadtteils Söflingen gegründet. Inzwischen wird die Unternehmensgruppe in fünfter Generation von Eduard Schleicher geleitet und ist damit das älteste, familiengeführte Unternehmen der deutschen Zementindustrie. Schwenk war einer der ersten Kunden von Axians und setzt seit Jahren in verschiedenen Bereichen auf die IT-Expertise von Axians. Nachdem die IT-Infrastruktur in die Jahre gekommen war, sollte genau untersucht werden, welche Plattform die besten Perspektiven für die Zukunft bietet. Denn der Datenbankserver stieß allmählich an seine Leistungsgrenze, Der IBM System Storage ging aus der Garantie und die Wartung wurde fällig. Zudem war die Tape-Library bereits mehr als zehn Jahre alt und auch die Virtual Tape Server hatten bereits acht Jahre „auf dem Buckel“ und konnten nicht mehr erweitert werden. Die Folge war eine mangelnde Performance, und es kam zu Engpässen bei der Datensicherung.

Projektanforderungen & Projektziele

Ein Kernziel des Projektes war es, zu untersuchen, welche Systembasis das beste Preis-/Leistungsverhältnis für die Zukunft bietet. Schwenk wollte das alte System zunächst für ein Jahr weiterlaufen lassen, um ausreichend Zeit für eine gründliche Analyse möglicher Alternativen zu haben. Da man weiterhin auf den Hersteller IBM setzen wollte, kamen sowohl Lösungen auf Basis von System z als auch von System p in Frage. Im System z Umfeld war die Kostenbetrachtung relativ einfach, da auf den Bestand zugegriffen werden konnte. Die Gegenüberstellung zu System p war schon etwas schwieriger, da es in diesem Fall nicht nur um den reinen Ersatz der Hardware ging, sondern auch um die Kosten für die Migration und den Betrieb. Die Anforderungen waren dabei klar definiert: Die System p Umgebung muss genau so sicher sein wie die System z Umgebung, bei der in den vergangenen 15 Jahren keinerlei Ausfälle zu verzeichnen waren. Zudem musste der Betrieb weiterhin über das zweiköpfige Team aufrechterhalten werden können.

Umsetzung

Im Rahmen der Total Cost of Owenership-Analyse (TCO) wurde ein SAP-Sizing durchgeführt, das aufzeigte, wie der SAP-Datenbankserver mit System z und mit System p auszusehen hätte. Sehr schnell war klar, dass das für die TCO-Analyse eine E870-System p die Grundlage sein würde. Im Rahmen des TCO-Vergleichs der System z und der System p Lösung hat sich für die Schwenk Zement KG ein klarer Vorteil durch die Beibehaltung der System z ergeben. Die neue Lösung, System z in Verbindung mit Virtual Storage Server und Tape-Library wurde so aufgesetzt, dass das zweiköpfige Schwenk-IT-Team die Migration mit Unterstützung eines IBM-Technikers durchführen konnte. Die Downtime bei Wechsel vom alten auf das neue System lag dabei unter einer Stunde.

Projektergebnis

Nach genauer Analyse der Anforderungen von Schwenk Zement konnte eine ganzheitlich auf das Unternehmen abgestimmte Lösung zusammengestellt werden. Ergebnis war ein voll integriertes System, in dem alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind. Die Serverleistung ist so dimensioniert, dass das organische Wachstum über die nächsten drei Jahre problemlos abgebildet werden kann. Die Primärdaten werden über zwei Rechner-Räume gespiegelt, zusätzlich wird die Datensicherung an einen dritten Standort ausgelagert. Mit Installation und Implementierung der neuen Systeme wurden auch neue Rechnerräume bezogen.

PDF herunterladen