Kundenvorteile

Signifikante Ersparnis von Rackspace von 22 HE auf 4 HE je Site; gesenkter Stromverbrauch von 9,6 kW auf 2,8 kW pro Site; einfache Verwaltung über eine Konsole; jederzeit einfache Erweiterung von Kapazitäten im Rechenzentrum; hochverfügbar und ausfallsicheres Konzept mit redundant angebundenem Backup

Kunde

Scholz Receycling GmbH

Branche

Services

Ansprechpartner

Fabian Haußmann

Primärvertrieb

+49 731 1551-0

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Projektumfeld

Auch das Zeitalter der Digitalisierung braucht seine physischen Fundamente. So bleibt z.B. der weltweite Bedarf an Stahl und NE-Metall weiter-hin hoch. Die Scholz Recycling GmbH zählt zu den bedeutendsten Verwertungsbetrieben für Stahl- und Metallschrotte in Europa. Im Jahre 1872 gegründet ist das Unternehmen mit Hauptsitz in Essingen seit 2016 Teil des Chiho-Tiande Konzerns. Mit dem globalen Netzwerk gehört Scholz so zu den wenigen Spezialisten. Aber auch in der IT gibt es ein „Life Cycle-Management“ für die systematische Steigerung der Performance – und die Spezialisten für alle Komponenten und Aspekte einer entsprechenden Rundum-Erneuerung. In diesem Fall das Team für maßgeschneiderte Hyperconverged-Systeme von Axians.

Projektanforderungen & Projektziele

Neue Eigentümerstruktur, neue Herausforderungen beim weltweiten Datenaustausch, neue Entwicklungen in der IT und das Auslaufen alter Leasingverträge – kurz: für die Scholz Recycling GmbH stand eine Erneuerung der beiden Rechenzentren ganz oben auf der Agenda. Die Übernahme der Altgeräte aus dem Leasing oder eine Verlängerung der Verträge kam schon unter wirtschaftlichen Aspekten nicht in Frage. Und da der Standort Essingen auch bereits von mehreren Stromausfällen betroffen war, spielten  Überlegungen, die Infrastruktur an andere Standorte bzw. externe Rechenzentrum-Betreiber aus-zulagern, eine wesentliche Rolle. Die drei zentralen Forderungen ans Konzept hießen somit: Eignung für Collocation, gesicherte Hochverfügbarkeit und nachhaltiger Investitionsschutz. Unter diesen Prämissen verglich Axians gemeinsam mit dem Kunden klassische Rechenzentrum-Architekturen mit alternativen Optionen auf Basis von neuen Technologien. And the winner is… ein Hyperconverged-System. Diese Form der Infrastruktur gilt bei immer mehr IT-Verantwortlichen nicht nur als „neuer Goldstandard“ – sie lässt sich im Vergleich zu herkömmlichen Architekturen auch deutlich kompakter konfigurieren und implementieren. Alles in allem also das ideale, sprich kostengünstige Design für eine eventuelle Auslagerung des kompletten Rechenzentrums. Aber was steckt nun genau dahinter? Hyperconverged vereint Server-, Storage- und Netzwerk-Komponenten mit übergeordneter Management-Software in einer Appliance. Diese wird auf die Workloads hin optimiert. Maßgebende Vorteile der vorkonfigurierten Systeme sind dann u.a. hohe Energie­effizienz, optimale Skalierbarkeit und problemloses Deployment mit intuitiver Verwaltung der kompletten Infrastruktur.

Umsetzung

Hyperkonvergente Infrastrukturen legen den Fokus beim Management auf die Ebene der Applikation und der virtuellen Maschine, anstatt auf einzelne IT-Komponenten. Basis der neuen Rechenzentrum-Architektur für die Scholz Recycling GmbH war also entsprechende Hardware zur Erweiterung der VMware-Umgebung. Dafür brachte Axians EMC VxRAIL – Appliances zum Einsatz. Diese nutzen VMware vSAN und bieten dem Kunden damit auch eine vertraute Anwendererfahrung. Und vor allem vereinfacht VxRAIL den Betrieb von VMware-Umgebungen ganz enorm, da alle Geräte vorkonfiguriert sind – fix und fertig mit integrierten Services wie Replikation, Backup und Cloud-Tiering. Dazu kommt eine einzige Hotline Nummer für Compute, Storage und VMware. Mit EMC Avamar und Networker wurde eine Enterprise Backup-Lösung implementiert, die tägliche Voll-Backups nicht nur von den Systemen im lokalen Rechenzentrum erstellt, sondern auch von allen mobilen Geräten im Außendienst und den über 50 Standorten in Deutschland. Das ganze Konzept ist von Axians hochverfügbar ausgelegt: Ausfälle eines Nodes, einer Appliance oder sogar eines gesamten Rechenzentrums werden zuverlässig kompensiert. Selbst das Backup ist redundant angebunden und garantiert die Sicherung bzw. Wiederherstellung einer ganzen Rechenzentrumsseite. Die sehr kompakte Lösung mit gerade einmal vier Höheneinheiten lässt sich darüber hinaus standortunabhängig einsetzen, was den Wechsel zu Collocation-Services oder auch eine Verlagerung im Unternehmen selbst ohne Probleme möglich macht.

Projektergebnis

Das Rechenzentrum in einer Reisetasche: So sieht für die Scholz Recycling GmbH jetzt Standortunabhängigkeit mit Power ohne Ende aus. Selbst bei Totalverlust einer Rechenzentrumsseite kann diese an einem anderen Standort mit neuen VxRAIL-Appliances in minutenschnelle produktiv geschaltet werden. Aufgrund der kompakten Bauweise von nur vier Höheneinheiten können die Appliances mit minimalem Aufwand praktisch überall wieder neu aufgebaut bzw. im produktiven Betrieb umgezogen werden. Die Scholz Recycling GmbH erhielt durch das Axians-Konzept ein Rechenzentrum-Design mit quasi „elastischen“ Strukturen, die sich unmittelbar an künftige Anforderungen anpassen können. Ressourcen, vom Server über Storage bis zum Netzwerk, werden per Software nach Bedarf zugewiesen – und das Ganze komfortabel über die Management-Konsole verwaltet. Also mit einer Sicht und einer Logik, über die sich alles einfach konfigurieren,  betreiben und automatisieren lässt. Dazu kommt die exzellente Skalierbarkeit. Eine Erweiterung von Leistung oder Kapazität ist ohne großen Zeit- und Kostenaufwand mittels einzelner weiterer Appliances schnell geschafft. Und nicht zuletzt: die radikale Reduzierung des Rackspace von 22 auf nur noch vier Höheneinheiten je Site! Ohne Kompromisse bei der Stabilität, wurde die Lösung somit auch auf die Kostenkalkulation von Rechenzentrums-Betreibern hin optimiert – wann immer für die IT von Scholz Recycling GmbH der Umzug zu einem externen Dienstleister anstehen sollte.

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