Kundenvorteile

Skalierbarkeit über das durchschnittliche Maß hinaus; Zuverlässige Performance für geschäftskritische Anwendungen; Gemeinsame Speicherplattform für virtuelle und physische Serverumgebung

Kunde

Schönox GmbH

Branche

Industrie

Ansprechpartner

Christian Schramm

Principal Architect Storage

+49 251 971398-0

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Der Erfolg auf den internationalen Märkten geht in vielen mittelständischen Industrieunternehmen mit einem steten Anstieg des Datenvolumens im Rechenzentrum einher. So auch bei der Schönox GmbH aus dem westfälischen Rosendahl. Das Spezialunternehmen ist renommiert für Fliesenkleber, Fußbodenklebstoffe sowie Fugen- und Spachtelmassen vor allem aufgrund seiner hohen Qualitätsmaßstäbe. Aber auch die klare Nachhaltigkeitsstrategie von Schönox trifft die Erwartungen des Marktes – wobei sich Nachhaltigkeit nicht allein auf die zertifizierte Umweltverträglichkeit der Schönox Produktpalette bezieht, sondern ebenso auf die betrieblichen Prozesse in Fertigung, Verwaltung, Logistik und Vertrieb. Am Stammsitz Rosendahl, der zugleich Produktionsstandort ist, betreibt Schönox ein hochmodernes Forschungs- und Entwicklungszentrum. Die früher zur AkzoNobel Gruppe gehörige Firma arbeitet inzwischen unter dem Dach des Schweizer Spezialchemiekonzerns Sika AG.

Künftiger Bedarf: Wie eine Gleichung mit vielen Unbekannten

Das Streben nach ökonomischer wie ökologischer Nachhaltigkeit ist in Rosendahl auch an der Entwicklung der IT-Infrastruktur ablesbar: So begann Schönox bereits vor sechs Jahren damit, seine Serverlandschaft auf der Basis von VMware-Software zu virtualisieren. Da Hardware-Ressourcen seither deutlich effektiver ausgelastet werden, stieg die Energieeffizienz – und in entsprechendem Maß wurden IT-bedingte CO2-Emissionen eingedämmt. Rund 70 Prozent aller Server sind mittlerweile virtualisiert. Einen echten Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen IT nennt Klaus Puschmann, Leiter Informationstechnologie bei Schönox, die Modernisierung der Speicherinfrastruktur: „Wir entschlossen uns zur Ablösung konventioneller Speichersysteme durch die EMC VNX Block only Arrays – zum einen, weil wir mit der EMC-Lösung ein optimales Verhältnis von Energie und Kosten pro Gigabyte erreichen. Zum anderen, weil wir die notwendige Anwendungsperformance damit auch bei weiter steigendem Datenaufkommen zuverlässig garantieren können“, kommentiert der IT-Chef. Handlungsbedarf herrschte bei Schönox, weil die Altsysteme kapazitiv ausgeschöpft waren. Es stand die Frage im Raum, ob man – wie in der Vergangenheit bereits mehrfach geschehen – die Kapazität einfach durch Zukauf weiterer Plattensysteme aufstocken oder einen technologischen Neuanfang wagen sollte. „Allein schon Performancegründe sprachen eindeutig für die zweite Option“, fährt Klaus Puschmann fort. Allerdings ließen sich Anforderungen an die zukünftige Speicherplattform nur schwer beziffern, da sich zu Beginn des Projekts bereits der Wechsel zu der neuen Muttergesellschaft Sika abzeichnete. Unklar indes war seinerzeit noch, ob und welche IT-Anwendungen, die bis dato von AkzoNobel kamen, auch künftig von Sika bereitgestellt würden – zum Beispiel die E-Mail-Kommunikation via Microsoft Exchange.

Raus aus dem Elfenbeinturm: Storage-Design im Team entwickelt

Inhouse betrieben werden heute wie damals hingegen das im deutschen Mittelstand etablierte ERP-System der schwedischen Softwareschmiede IFS sowie diverse Datenbankanwendungen auf Basis von Oracle und Microsoft SQL Server. Um für geschäftskritische Applikationen einen maximalen Ausfallschutz zu garantieren, sind die IT-Systeme auf zwei räumlich getrennte Rechenzentren verteilt: Fällt eines aus, übernimmt das andere die Versorgung der Anwender in der Fertigung, Verwaltung und im Entwicklungszentrum. Die Kontinuität der Geschäftsabläufe bleibt somit sichergestellt. Da der genaue Umfang des künftigen IT-Service-Portfolios zu Projektbeginn noch nicht exakt zu beziffern war, stand überdurchschnittliche Skalierbarkeit weit oben auf der Anforderungsliste a2ie neue Speicherlösung. Für die Entscheidung zugunsten der VNX-Plattform von EMC gab es jedoch eine Reihe weiterer Gründe, wie Christian Schramm, Senior Consultant beim Systemhaus Axians, ausführt: „Wir haben das neue Storage-Konzept in enger persönlicher Kooperation gemeinsam mit unserem Kunden Schönox erarbeitet. Nur durch diese Nähe konnten wir ein wirklich tiefes Verständnis von den IT-Prozessen und dem daraus resultierenden Bedarf in Sachen Skalierbarkeit, Performance und Verfügbarkeit gewinnen.“ Andreas Hollekamp, Systemadministrator im IT-Team von Schönox, ergänzt: „Im Ergebnis legte uns Axians ein Lösungskonzept auf Basis von EMC VNX vor, das unseren Anforderungen in idealer Weise entsprach. Dabei setzte sich die fruchtbare Zusammenarbeit mit unserem IT-Partner auch während der Implementierungsphase fort – und hat sich im Nachhinein als ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Projekt erwiesen.“ Bei seinem Kunden Gestamp Griwe war die Storage-Transformation inklusive Einführung von RecoverPoint nach nicht einmal vier Wochen erfolgreich abgeschlossen.

Energieeffizient und hochperformant

Konkret ging es bei der Implementierung zum Beispiel darum, in beiden Rechenzentren je ein VNX-System so zu installieren, dass es sowohl die virtualisierte VMware-Farm als auch physische Windows-Server versorgen kann – als gemeinsamer Host für beide Welten. „Die Synchronität der Daten zwischen beiden Systemen ist automatisch durch eine wechselseitige Replikation mit EMC MirrorView gewährleistet“, kommentiert Andreas Hollekamp. Zum Worst Case, dem Ausfall eines Rechenzentrums, sei es bislang noch nicht gekommen. Gleichwohl wurde dieser Fall vorsorglich simuliert – das Ergebnis: „Nach nur einer halben Stunde waren die betreffenden Anwendungen wieder in Betrieb, und die Geschäftsabläufe draußen in der Produktion und Verwaltung liefen reibungslos wie gewohnt“, so der Systemadministrator. Die Speicherskalierung bei künftigem Datenwachstum bereitet ihm heute keinerlei Sorge mehr: Zurzeit ist die VNX-Lösung auf 25 Terabyte dimensioniert – im Bedarfsfall sind bis zu 125 Platten mit einer Gesamtkapazität von 240 Terabyte je System möglich. Anders als früher kommen dabei aber nicht mehr 3,5 Zoll-, sondern kleinere 2,5-Zoll-Drives zum Einsatz. Mehr Speicherkapazität beansprucht also weniger Raum im Rechenzentrum. „Neben dem direkten Energieverbrauch sparen wir außerdem Strom bei der Klimatisierung. Durch die äußerst kompakten Speichersysteme konnten wir den Energieverbrauch pro Gigabyte erheblich senken.“, sagt Andreas Hollekamp.

Bei drei Prozent der Speichermedien in den VNX-Systemen handelt es sich um ultraschnelle Flash-Drives. Hierbei sorgt die EMC FAST Suite mit Fully Automated Storage Tiering dafür, dass besonders performanceempfindliche Datenblöcke automatisch auf Flash Drives gespeichert werden. Bei weniger zeitkritischen Lese- und Schreib-Zugriffen hingegen kommen preisgünstigere SAS-Platten zum Einsatz. Zum Vergleich: Bei dem früheren Speichersystem wurde ein maximaler Peak von rund 9.000 I/O-Operationen pro Sekunde gemessen. Bei VNX waren es gut 26.000, also fast dreimal so viel. „Dank EMC FAST optimiert VNX permanent die eigene Performance, und zwar ohne manuelle Administratoreneingriffe unsererseits und mit vergleichsweise geringem Anteil an Flash Drives. Wir können ein stabiles Anwendungsverhalten für kontinuierliche Geschäftsprozesse somit auf besonders wirtschaftliche Art und Weise sicherstellen“, resümiert Systemadministrator Andreas Hollekamp.

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