Kundenvorteile

Weniger Aufwände im Backup-Management; Weniger Kosten im Primär-Storage; Mehr Knowhow in der Benutzung der Backup-Umgebung durch Verlagerung der Kopien vom Primär-Storage in das Backup-System; Durch die nahtlose Integration in das VMware-System und die übersichtliche Oberfläche der EMC-Software ist der Kunde wieder allein in der Lage, das Backup-System zu managen

Kunde

Reutlinger General-Anzeiger Verlags-GmbH & Co. KG

Ansprechpartner

Dominique Bauer

Vertrieb

+49 711 782609-60

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Projektumfeld

Der Reutlinger General-Anzeiger ist ein Zeitungshaus mit Tradition: 1888 gegründet ist er heute die auflagenstärkste und einzige regionale Tageszeitung mit Vollredaktion in der Region Neckar-Alb. Mit seiner täglich verbreiteten Auflage von rund 42.000 Exemplaren erreicht der „GEA“ ca. 118.000 Menschen. Damit die Versorgung der Leser mit Informationen sichergestellt werden kann, ist eine funktionierende IT-Infrastruktur unverzichtbar. Da diese jedoch nicht mehr den neuen Standards genügte, sollte sie erneuert werden.

Projektanforderungen & Projektziele

Ziel des Projekts war nicht nur ein bloßer Ersatz der bestehenden Infrastruktur. Die neue Umgebung sollte vielmehr sowohl beim Daten- und Backup- als auch beim Restore-Management vereinfacht werden, um so eine höhere Effizienz zu erreichen. Bei Systemausfällen während der kritischen Zeit zwischen 18.00 und 24.00 Uhr musste zudem die Wiederanlaufzeit für das Gesamtsystem minimiert werden – die Zielvorgabe lautete hier weniger als eine Stunde. Insgesamt wurde deswegen ein stimmiges Gesamtkonzept angestrebt, das Verfügbarkeit, Wiederanlauf und einfaches Management bestmöglich kombiniert.

Umsetzung

Um die Zielvorgaben erreichen zu können, wurde eine Cisco UCS-Server-Umgebung mit VMware implementiert, die an ein hochverfügbares EMC VPLEX VNX-System angebunden ist. Für die Datensicherung wurde die vorhandene Umgebung durch einen EMC Networker mit Data Domain ersetzt. Die wesentlich einfachere Managementoberfläche, eine nahtlose Integration in den Hypervisor und vor allem die Funktionen Boost und Instant Access in Verbindung mit einem DataDomain Scale-Out-Konzept waren die ausschlaggebenden Faktoren, um die Zielvorgaben erreichen zu können. Unnötige Kopien konnten dabei aus dem hochverfügbaren VPLEX (bisher Netapp) entfernt werden, um als „lebende“ Daten im DataDomain-Verbund verwendet zu werden. Damit entfielen auch unnötige Kopien, was die Investitionskosten deutlich senkte. Zudem wurde die Backup-Umgebung in den aktiven Datenbestand integriert. Dadurch ist sie nicht nur im Fehlerfall nutzbar, sondern während des gesamten Betriebs. Auf diese Weise sinkt die Fehlerrate während der Benutzungskomfort enorm gesteigert werden konnte.

Projektergebnis

Normalerweise können innerhalb einer Data Domain nur bis zu fünf virtuelle Maschinen pro System per Instant-Access zur Verfügung gestellt werden. Deswegen wurde ein System entwickelt, das sich wie ein Private Cloud Backup-Pool verhält. Das bedeutet, es wird horizontal mit mehreren kleinen DataDomains skaliert. Das zentrale Management und dessen Integration durch die Software ist dabei so effizient, dass sich solch ein skalierbares Konzept mit wenig Aufwand verwalten lässt. Auf diese Weise konnten unnötige Produktions-Kopien vermieden und die sowieso vorhandenen Backups sinnvoll eingesetzt werden. Darüber hinaus ist der Reutlinger General-Anzeiger nun in der Lage, bei Ausfällen schon während der Wiederherstellung auf die kritischen Produktionssysteme zugreifen zu können. Das reduziert den Wiederanlauf während der kritischen Zeit von 18 bis 24 Uhr auf ein Minimum.

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