Kundenvorteile

Performance-Steigerung; CPU- und Speicherreserven für neue Projekte; Hochverfügbarkeit; Attraktives Leasing-Modell; Vereinfachte kaufmännische Abwicklung

Kunde

PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co. KG

Branche

Gesundheit, Logistik

Ansprechpartner

Ralf Stein

Principal Consultant IBM Power Systems, Data Center

+49 911 255669-0

Kontakt speichern

Projektumfeld

Millionen von Menschen in Europa benötigen täglich ihre Medikamente – zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und in der richtigen Menge. Das Rezept dafür? Ein Service, wie ihn die PHOENIX group mit rund 38.000 Mitarbeitern bietet. Der 1994 gegründete europäische Gesundheitsdienstleister sorgt mittlerweile in 27 Ländern dafür, dass über 56.000 Apotheken und medizinische Einrichtungen alle benötigten Arzneien verfügbar haben. In 13 Ländern ist PHOENIX dabei mit seinem Service die Nummer 1. Dazu kommen über 2.500 eigene Apotheken in 14 Ländern sowie über 163 Distributionszentren. Stammsitz der Gruppe ist Mannheim. Weitere Niederlassungen bestehen unter anderem in Großbritannien, Frankreich, Norwegen, Finnland, den Niederlanden, der Schweiz, Tschechien, Ungarn, Serbien, Rumänien und den baltischen Ländern. Breite Präsenz, eine hohe Verantwortung und ein immenses Datenaufkommen erfordern eine stabile, zuverlässige und nicht zuletzt wirtschaftliche Performance der IT.

Projektanforderungen & Projektziele

Die PHOENIX group betreibt eine Mainframe-Umgebung auf Basis von IBM z12-Systemen. Bei Lastspitzen stießen sie an ihre Leistungsgrenzen. Hinzukam, dass ein neues Projekt zusätzlichen Workload für die VM/VSE-Umgebung generierte. Außerdem liefen die Capacity BackUp Verträge (CBU) aus und ließen sich nicht mehr verlängern. Dadurch war die geforderte Verfügbarkeit der Systeme nicht mehr gesichert. PHOENIX betreibt zwei redundante Z-Systeme: eines für die Produktivumgebung und eines im Standby-Modus. Dieses Standby-System läuft üblicherweise mit minimaler CPU-Leistung und kann bei Bedarf im Rahmen der im CBU-Vertrag festgelegten Bedingungen auf 100 Prozent hochgefahren werden. Um die Hochverfügbarkeit weiterhin zu gewährleisten und die Leistungsfähigkeit zu steigern, beschloss PHOENIX, auf die neue IBM z14-Serie umzusteigen. Das sollte gleichzeitig die Möglichkeit schaffen, bestehende Open Systems-Datenbanken auf „Linux on Z“ zu migrieren, um Lizenzkosten zu sparen und von der höheren Prozessorleistung zu profitieren. Da Axians bereits Vertragspartner für die aktuelle z12-Umgebung war und man mit der Zusammenarbeit, insbesondere auch im Umfeld von weitreichenden Managed Services sehr zufrieden ist, beauftragte PHOENIX das IT-Haus, ein Angebot über die neue z14-Umgebung zu erstellen. Um OPEX-Anforderungen zu erfüllen, sollte die neue Umgebung als Leasing bereitgestellt werden.

Projektumsetzung

In enger Zusammenarbeit mit IBM Global Financing und im kontinuierlichen Dialog mit PHOENIX erarbeitete Axians ein attraktives Leasing-Konzept für den europäischen Gesundheitsdienstleister. Dabei passten die IT-Spezialisten die Konfiguration der neuen IBM z14 an die vom Kunden selbst erstellte „Requirements Definition“ an, um für zusätzlichen Investitionsschutz und einen erweiterten Rahmen an Zukunftssicherheit der neuen Systeme zu sorgen. Das Konzept sowie die offene und transparente Kommunikation überzeugte PHOENIX.

Nachdem die neuen Systeme bestellt und angeliefert waren, ging es an die Installation. PHOENIX aktualisierte die Betriebssysteme z/VM und z/VSE, während Axians und IBM die I/O-Konfiguration vorbereiteten. Anschließend wurden die z12- gegen die neuen z14-Großrechner in zwei Rechenzentren ausgetauscht. Dank durchdachter Planung gelang dies nahezu ohne Downtime. Im Rahmen eines jährlich geplanten, regelmäßigen Katastrophenfall-Tests (K-Fall) wurde zunächst die Last unter Nutzung von Capacity BackUp von Rechenzentrum 1 in Rechenzentrum 2 verlagert, sodass parallel die physikalische Installation in Rechenzentrum 1 erfolgen konnte. Anschließend übernahm wieder Rechenzentrum 1 die Produktivität und in Rechenzentrum 2 wurde installiert. Pro Standort dauerte die Installation einschließlich Vor- und Nacharbeiten und Tests zwei Tage.

Projektergebnisse

Mit der z14-Umbebung verfügt PHOENIX nun über die neueste Mainframe-Technologie. Der Betrieb der Umgebung ist für die nächsten vier Jahre geplant. Aufgrund der Erneuerung profitiert das Unternehmen von einem deutlichen Performance-Gewinn und hat zudem Speicher- und CPU-Reserven für neue Projekte geschaffen.

Die modernisierte Umgebung ist wieder mit Capacity BackUp ausgestattet und stellt somit die Hochverfügbarkeit sicher.

Andreas Schramm, Head of Development & Operations: „Wir sind hochzufrieden mit der neuen Mainframe-Umgebung. Von der Planung bis zur Umsetzung und Inbetriebnahme hat alles hervorragend funktioniert. Es war ein sehr kollegiales Miteinander. Ich möchte mich bei allen Beteiligten für die professionelle Arbeit bedanken.“

Referenz herunterladeN