Kundenvorteile

Verfügbarkeit der VMs inkl. Storage wird mit „Bordmitteln“ des Windows Server 2016 abgebildet; Kein separates SAN-Know-how mehr erforderlich; Zusätzliche Absicherung der VMs in der Firmenzentrale durch VM-Replikation; Gesamte Infrastruktur kann mit Windows Server und System Center VMM administriert werden; Kostengünstigere S2D-Storage-Lösung als vergleichbare SAN-Infrastruktur

Kunde

NDW Draht & Stahl GmbH

Branche

Industrie

Ansprechpartner

Peter Fischer

Teamleiter Windows Server & Cloud, Productivity Infrastructure

+49 731 1551-0

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Projektumfeld

In Eberbach am Neckar ist man „auf Draht“. Und das mindestens schon seit 1874: In diesem Jahr gründete Heinrich  Weihrauch hier seine Firma für Metallverarbeitung. In deren direkter Nachfolge fungiert heute die NDW-Gruppe als einer der größten Arbeitgeber in der Stadt am Südrand des Odenwalds. Die NDW Draht & Stahl GmbH als Dienstleister in der Gruppe, welche zu den führenden Anbietern in der Herstellung von Drahtstiften, Drahtgeflechten aller Art sowie Spezial- und Sondergittern, ist Teil dieser Holding. Diese beschäftigt unter anderem an zwei Standorten in Eberbach mehr als 150 Mitarbeiter im Drei-Schicht-Betrieb.

Das Credo von NDW lautet: Dialog mit den Kunden für enge Zusammenarbeit und kluge Konzentration auf maßgeschneiderte Lösungen. Eine Philosophie, die auch prima zum Anspruch von Axians passt. Das Engagement der IT-Profis war in diesem Sinne ab Frühjahr 2017 im Rechenzentrum der NDW Draht & Stahl GmbH gefragt. Eine der vordringlichsten Aufgaben betraf dabei die Erneuerung der Server Hardware unter der vorhandenen Hyper-V-Plattform. Darüber hinaus sollte die Hyper-V-Plattform selbst zeitnah ersetzt werden. Der Austausch erfolgte sowohl in der Zentrale als auch in den 12 Außenstandorten des Unternehmens. Hauptgrund dafür war der geplante Start eines AutoCAD-Projekts bei NDW, für das die neuen virtuellen Server eine essentielle Voraussetzung darstellten.

Projektanforderungen & Projektziele

Entsprechend den Aufgaben einer 24×7 Produktion an der Firmenzentrale, benötigt die IT bei NDW eine stabil  hochverfügbare Hyper-V- bzw. Storage-Lösung. Dafür musste aufgrund auslaufender Garantien zunächst die Server Hardware ersetzt werden. Außerdem wurde die unter dem zentralen Windows Server 2008 R2 eingesetzte Storage Virtualisierung via Hyper-V-Cluster vom Hersteller nicht mehr supported. Bei Fehlern ließ sich der Storage-Betrieb somit nicht mehr nach Best Practices, sondern nur noch nach dem „Best Effort“-Prinzip unterstützen. Hier war freilich das beim Kunden vorhandene Know-how in Sachen Hyper-V, VMM und DPM ein unschlagbares Argument, weiterhin auf diese Produkte zu setzen; allerdings in der aktuellen Version 2016.

Die IT-Abteilung bei NDW sollte ferner dazu befähigt werden, die Hyper-V-Server aller Außenstandorte in Eigenregie auf neue Hardware und die neue Hyper-V-Version zu migrieren – nach einem per Pilotprojekt validierten Standardvorgehen. Alles in allem wünschte der Kunde damit eine IT-Infrastruktur, die sämtliche Server-, Storage- und Netzwerk-Komponenten sowie das übergeordnete Management vereint. Das Ganze dazu flexibel skalierbar, besonders energieeffizient und mit einfachem Deployment samt komfortabel-intuitiver Verwaltung. Und dementsprechend ging’s fürs Axians Team an die Arbeit.

Umsetzung

Gekonnt gestaltete Hyper-V-Cluster steigern die Verfügbarkeit von Applikationen auf virtuellen Maschinen (VM) ganz enorm. Vor allem, weil sie bei Problemen an den Hosts die Anwendungen praktisch unterbrechungsfrei auf einen anderen Knoten migrieren. Für die Hochverfügbarkeitsanforderung an der Firmenzentrale von NDW implementierte Axians diesbezüglich mit drei Servern ein hyperconverged Hyper-V/S2DCluster auf Basis des Windows Server 2016. Und: Diese Konstellation nutzt die Server nicht nur für eine gesicherte Performance der VMs – über die lokal verbauten Festplatten in den Servern wird auch gleich ein hochverfügbarer Storage implementiert.

Auf den Einsatz einer SAN oder der Storage-Virtualisierung eines Drittanbieters kann so ganz elegant verzichtet werden. Nicht zuletzt ist diese S2D/Hyper-V-Lösung im Vergleich zu einer SAN mit gleichen Leistungsdaten auch noch erheblich günstiger. Das Backup des Clusters samt VMs wurde durch Server mit DPM 2016 an einem zweiten RZ Standort realisiert. Die VMs auf dem Cluster werden darüber hinaus ins zweite RZ repliziert und können dort im Fall des Ausfalls schnell wieder bereitgestellt werden. Die Installation des neuen Clusters an der Zentrale und die der Hyper-V-Server für die Außenstellen erfolgte per Bare-Metal Deployment – und damit sowohl automatisiert wie auch standardisiert.

Ein wichtiger Faktor zur Erfüllung der Kundenanforderungen: Dank dieses Features des Virtual Machine Managers (VMM) konnte die IT-Abteilung von NDW anschließend alle Hyper-V-Systeme für die weiteren Außenstandorte einfach selbst installieren und die VMs komfortabel auf die neuen Server migrieren.

Projektergebnis

Für den Kunden realisierte Axians hier einen durchaus innovativen Infrastruktur-Ansatz. Basierend auf dem in der Zentrale implementierten Windows Server 2016 HCI Cluster, der Hyper-V und Windows Storage Spaces Direct (S2D) vereint. Entsprechend positiv fällt da das Fazit von Christian Scheuermann aus, seines Zeichens IT-Verantwortlicher bei der NDW Draht & Stahl GmbH: „Unsere Entscheidung für Axians erfolgte aufgrund schon mehrerer erfolgreich durchgeführter IT-Projekte, insbesondere im Infrastruktur-Bereich. Und die Wahl war in jeder Hinsicht gut getroffen! Die Hochverfügbarkeit der VMs inkl. des darunterliegenden Storage wird an unserer Zentrale nun ausschließlich mit ‚Bordmitteln‘ des Windows Server 2016 abgebildet. Dafür ist jetzt kein separates SAN Know-how mehr nötig. Die komplette Infrastruktur kann von den Admins mit vorhandenem Windows Server und System Center VMM administriert werden. So bekamen wir durch Axians letztlich auch eine kostengünstigere Storage-Lösung als bei einer klassischen SAN-Infrastruktur.“

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