Kundenvorteile

Die Unified Storage Systeme EMC VNX sind extrem skalierbar; Investitionen lassen sich also bedarfsabhängig strecken;

Kunde

Media IT Partner GmbH & Co. KG

Ansprechpartner

Christian Schramm

Principal Architect Storage

+49 251 971398-0

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Die Unternehmensgruppe Neue westfälische, Bielefeld, und das Detmolder Medien Centrum Giesdorf haben zu Beginn des Jahres ihre IT-Abteilungen zu einer eigenständigen Firma zusammengelegt – der Media IT Partner GmbH & Co. KG, kurz MIP. Das rund 20-köpfige Team des gleichfalls in Bielefeld angesiedelten Dienstleisters rekrutiert sich zu hundert Prozent aus gestandenen IT-Profis mit medienspezifischem Branchen-Know-how. Ein Motiv für die Ausgründung waren zunächst natürlich Synergien, die aus der gemeinsamen IT- Versorgung beider Verlagshäuser resultieren. Darüber hinaus aber hatte das Spin-off ein weiteres Ziel – nämlich den Aufbau eines zusätzlichen Geschäftsfelds im wachsenden IT-Service-Markt. In nur wenigen Monaten seit der Firmengründung konnte MIP bereits etliche Interessenten akquirieren, und dies nicht nur in der Medienbranche. So laufen derzeit zum Beispiel Gespräche mit einer Filialkette, wobei es um die Virtualisierung von Desktop-Arbeitsplätzen an etwa 160 Standorten der Kette im Bielefelder MIP-Rechenzentrum geht.

Virtualisierungsgrad von 95 Prozent

„Wir verstehen uns als ein Dienstleister, der durch technologische Innovationen und kompromisslose Servicequalität einen echten Mehrwert für seine Kunden schafft. Virtualisierung spielt dabei eine Hauptrolle in unserem Servicekonzept“, sagt Andreas Rückl, Teamleiter Infrastruktur und Benutzerservice bei MIP. Hohe Service-Verfügbarkeit garantiert MIP durch ein ausfallsicheres Tandem aus zwei autark betriebenen Rechenzentren. Als Basis für eine virtuelle Serverfarm dienen hier 28 HP-Blades mit AMD 12-Kern-Prozessoren, deren IP- und SAN-Vernetzung komplett redundant ausgelegt ist. Die Speicherplattform besteht aus zwei Unified Storage Systemen EMC VNX – je eines pro Rechenzentrum. Dabei werden die Datenbestände mit der Software EMC MirrorView wechselseitig von einem System auf das andere gespiegelt. In punkte Server-Virtualisierung favorisiert MIP den vSphere Hypervisor von VMware – aus Flexibilitätsgründen, wie Teamleiter Rückl sagt. Auf den 28 BladeSystemen laufen zurzeit fast 300 virtuelle Maschinen. Insgesamt hat MIP inzwischen einen Virtualisierungsgrad von über 95 Prozent erreicht.

Wie man auf intelligente Weise Investitionen schont

Beim Lösungskonzept für die EMC VNX-Systeme mit SAN-Einbettung und standortübergreifender Spiegelung per EMC MirrorView stand MIP das Münsteraner Systemhaus Axians zur Seite: „Die Unified Storage Systeme EMC VNX sind extrem skalierbar und wurden speziell für die Performance-Optimierung in stark virtualisierten Umgebungen entwickelt“, kommentiert Christian Schramm, Senior Consultant bei Axians. Bei MIP beträgt das Netto-Datenvolumen auf den gespiegelten VNX-Systemen etwa 70 Terabyte. Aktuell bietet jedes der beiden Systeme gut 100 Terabyte. Sie lassen sich aber problemlos auf weit mehr als die doppelte Kapazität skalieren. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sei es oftmals gar nicht sinnvoll, sofort in die Maximalausstattung zu investieren, sagt der Consultant. Denn ein Großteil der Kapazität bleibe in den ersten Jahren meist ungenutzt. „Im Sinne eines möglichst hohen Auslastungsgrades ist es zweifellos besser, das Speichersystem bei absehbarem Datenwachstum Schritt für Schritt mit zusätzlichen Medien zu bestücken – was bei EMC VNX auf besonders unkomplizierte Art und Weise möglich ist“, erläutert Christian Schramm. Investitionen lassen sich also bedarfsabhängig strecken, so dass kein Kapital in momentan nicht benötigte Ressourcen gebunden wird. Investitionsschonend ist nicht zuletzt auch der Modus, mit dem VNX für stabil hohe Performance sorgt: Die Systeme sind typischerweise sowohl mit ultraschnellen SSD Flash-Drives als auch mit langsameren, dafür aber deutlich preiswerteren Hard Disks bestückt. In Bielefeld entfällt lediglich ein kleiner Teil der insgesamt 125 Terabyte Bruttokapazität (das entspricht den 100 Terabyte Nettokapazität) auf vergleichsweise teure SSD-Medien. Der Rest sind kostengünstige Festplatten. „Die FAST Suite von EMC legt I/0-intensive Daten temporär auf schnellen Flash Medien ab, während weniger performancekritische Datenblöcke automatisch auf normalen Disks gespeichert werden. Die SSD Drives funktionieren dabei als Puffer oder Cache“, so Andreas Rückl. I/0-intensiv ist zum Beispiel der Systemstart von virtuellen Clients. Werden zu Beginn der Bürozeit unter Umständen mehrere tausend virtuelle Desktops gleichzeitig hochgefahren, droht vielerorts der sogenannte Boot-Storm – ein massiver Performance-Einbruch, den Anwender meist nicht tolerieren. „Dieses Phänomen ist dank EMC FAST bei der Neuen westfälischen und dem Medien Centrum Giesdorf vollkommen unbekannt“, fährt der Teamleiter fort und lobt zugleich die tiefe Integration von VNX mit den Virtualisierungsplattformen von Citrix und VMware. Logische Laufwerke ließen sich heute auch mit hohen Kapazitäten sehr viel flexibler zu virtuellen Maschinen zuordnen als früher. „Ein neuer virtueller Server ist in weniger als einer Stunde einsatzbereit. Das Wichtigste für uns aber ist, dass wir unseren Kunden bei deutlich verringertem Aufwand jederzeit eine erstklassige Servicequalität garantieren können. Denn das ist die Basis für unser Geschäft“, resümiert Andreas Rückl.

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