Kundenvorteile

Unternehmensübergreifendes Adressbuch mit allen aktuellen Kontaktdaten; Deutliche Senkung von Aufwand und Kosten durch die Automatisierung aller Prozesse; Weniger fehlgeleitete oder nicht ankommende Mails

Kunde

KUKA AG

Branche

Industrie

Lösungen

Collaboration

Ansprechpartner

Michael Dürr

Key Account Manager

+49 731 1551-0

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Projektumfeld

Der Name KUKA steht für innovative Technologie in der roboterbasierten Automation industrieller Produktionsprozesse. Das Unternehmen ist in den letzten Jahren stark gewachsen und mittlerweile mit rund 9.300 Mitarbeitern an zahlreichen Standorten in der ganzen Welt vertreten. Die verschiedenen Standorte und Unternehmensgesellschaften hatten in der Vergangenheit teilweise unterschiedlichen Dienste bzw. Active Directory Forests zur Kommunikation genutzt. Zum Beispiel stand Microsoft Lync jeweils nur für eine Active Directory Domäne zur Verfügung. Desweiteren führten die Active Directories jeweils eigene globale Adresslisten, die wiederum nicht für alle Unternehmensteile verfügbar waren.

Projektanforderungen & Projektziele

Um den Mitarbeitern die übergreifende Kommunikation zu erleichtern, sollten die Active Directory Forests abgeglichen werden und ein gemeinsames und vollständiges Adressbuch für den KUKA Konzern erstellt. Dabei sollte gleichzeitig die Möglichkeit bestehen, einzelne Unternehmensteile aus dem Adressbuchabgleich herauszunehmen. Zudem sollten die Benutzer der unterschiedlichen Domänen nicht nur als E-Mail-Kontakte im Exchange-Adressbuch geführt werden, sondern parallel als vollständige Benutzer für die Microsoft Lync-Kommunikation in der zentralen Active Directory Domäne angelegt werden. Um Aufwände und Kosten zu sparen, galt es, den Abgleich der unterschiedlichen Verzeichnisse vollständig zu automatisieren. Gleichzeitig musste die Lösung reproduzier- und erweiterbar sein, damit jederzeit weitere Active Directory Forests in die Synchronisation eingebunden werden können. Umsetzung Um die technischen Voraussetzungen für den Abgleich zu schaffen, implementierte Axians einen Microsoft Forefront Identity Manager 2010 R2 Server (FIM) mit installiertem Synchronization Service. Als Datenbank für das so genannte Metadirectory wurde hingegen ein bereits vorhandener, hochverfügbarer SQL 2012 Server Cluster, übernommen. Um die Benutzer und Kontakte in den unterschiedlichen Active Directories über den zentralen FIM synchronisieren zu können, wurden diese über jeweils eigene Connectoren an das zentrale Metadirectory ( Metaverse) angebunden.

Eine Herausforderung in diesem Projekt war der Umstand, dass die zu synchronisierenden Kontakte und Benutzer in den verschiedenen Active Directories in unterschiedlichen „Ordnern“, den so genannten Organizational Units (OUs) abgelegt waren. Deswegen mussten sie vor Projektbeginn teilweise manuell synchronisiert und miteinander verbunden (gejoint) werden. Desweiteren mussten die Daten noch zum Teil aufbereitet werden. Zum Beispiel wurden Namen nach der Heirat nicht geändert, so dass manche Namen mehrmals in der Adressliste geführt wurden. Typische Fehler, die bei einer manuellen Pflege der Daten auftreten. Deshalb sollte der Datenabgleich automatisiert werden.

Die Bereitstellung der E-Mail-Kontakte und E-Mail-aktivierten Benutzer erfolgt nun über ein automatisiertes Provisioning der bestehenden Exchange 2010 E-Mail-Server durch FIM. Dafür werden die Exchange Webservices und der FIM AD Connector verwendet. Die Regeln für die Synchronisation von Benutzern und Kontakten wurden als sogenannte Connector Extensions und Metaverse Extensions mithilfe von Visual Studio als kundenspezifische DLLs abgebildet.

Projektergebnis

Mit diesem Projekt konnte KUKA die Kommunikation im Unternehmen deutlich verbessern. Die Exchange-Adresslisten enthalten nun überall sämtliche aktuellen, vollständigen und korrekten Adressdaten. Damit können Kollegen über unterschiedliche Standorte und Unternehmensbereiche hinweg über ein und dasselbe Adressbuch ausgewählt und angeschrieben werden. Neben den Mail-Adressen enthält das übergreifende Adressbuch aber auch Telefonnummern und andere Adressinformationen und ist so zu einer zentralen Informationsquelle geworden. Damit ist nun auch die Basis für den weiteren Ausbau der zentralen FIM-Synchronisation gegeben. So plant KUKA künftig weitere Domänen oder beispielsweise auch die Telefonanlagen an das zentrale Metadirectory (Metaverse) anzubinden.

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