Kundenvorteile

Gesteigerte Performance und Komfort „à la Cloud“ bei gesichertem Betrieb über eigene Server; Einfache Verwaltung über eine Konsole; Hochverfügbar ausfallsicheres Konzept mit redundant angebundenem Backup

Kunde

Kreis Borken Gebietskörperschaft

Ansprechpartner

Christian Schramm

Principal Architect Storage

+49 251 971398-0

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Projektumfeld

Zwischen Gronau im Norden und Bocholt im Süden liegt das Westmünsterland – und hier seit über 200 Jahren auch der traditionsreiche Kreis Borken. 1975 im Zuge der Kreisgebietsreform neu entstanden, ist der Kreis Borken heute eine Gebietskörperschaft mit rund 370.000 Einwohnern in 17 Gemeinden. Seither schreibt diese einst abgelegene Region an der Grenze zu den Niederlanden seine ganz eigene europäische Erfolgsgeschichte. Wesentliche Faktoren dafür sind u.a. die Nähe zu Wirtschaftszentren in Deutschland und den Benelux-Staaten, der Wegfall der europäischen Binnengrenzen und nicht zuletzt viele hier verwurzelte mittelständische Unternehmen. „Kreis Borken“ steht aber auch für die Kreisverwaltung durch einen modernen Dienstleister mit rund 1.100 Beschäftigten. Eine wichtige Basis für deren erfolgreiche Arbeit auf vielen Gebieten bildet die IT. Und das natürlich nicht erst seit gestern, sondern schon länger. Eine Folge davon: Die bestehende IT-Infrastruktur der Kreisverwaltung ging dem Ende ihrer Wartung entgegen. Und anstelle eines einfachen technischen Refreshs wurde in Borken der Ruf nach genereller „Einfachheit“ laut. Gefragt war komfortable Effektivität wie man sie aus der Cloud kennt – ohne aber auf eine Cloudlösung zu setzen. Denn ein Einsatz der Cloud im öffentlichen Bereich ist aufgrund der Arbeit mit personenbezogenen Daten nicht opportun.

Also doch die „Quadratur des Kreises“? Die Lösung für den Kreis Borken lieferte Axians schließlich mit einer  hyperkonvergenten Infrastruktur nach Maß.

Projektanforderungen & Projektziele

Bisher mussten beim Kreis Borken IT-Komponenten wie Server, SAN und Storage Arrays jeweils separat administriert werden. Allein schon dieser Status Quo brachte das IT-Team dort hinsichtlich des Arbeits- und Zeitaufwands oft genug ans Limit. Dazu kam mit der zunehmenden Digitalisierung von Diensten auch eine wahre Flut von immer mehr Benutzern und Servern. Kurz: Es wurde Zeit für eine effiziente und elegante Alternative. Am besten in Form einer Cloud-ähnlichen Lösung für die komplette IT-Infrastruktur. Betrieben allerdings in den eigenen Serverräumen. Und das Ganze unter der Prämisse von gesicherter Hochverfügbarkeit plus nachhaltigem Investitionsschutz.

Die Antwort von Axians auf alle diese Anforderungen: eine Hyperkonvergent-Infrastruktur auf Basis von VxRail. Also mit vorkonfigurierten Appliances für die bestehende Virtual-Desktop-Umgebung – und mit allen Vorteilen dieses Lösungsdesigns wie z.B. mehr Energieeffizienz, weniger Platzbedarf, hohe Skalierbarkeit und einfachem Deployment samt intuitiver Verwaltbarkeit. Das Prinzip der Hyperkonvergenz vereint dazu Server-, Storage- und Netzwerk-Komponenten mit übergeordneter Management-Software in einer Appliance, die dann auf die Workloads hin optimiert wird.

Umsetzung

Für die neue IT-Infrastruktur beim Kreis Borken brachte Axians die VxRail-Appliance von Dell zum Einsatz. Vor allem vereinfacht VxRail den Betrieb von virtualisierten Umgebungen (VM) ganz enorm. Der Übergang in Borken verlief dabei in zwei Schritten. So wurde zuerst ein VxRail Cluster aus drei Nodes implementiert, in die alle VMs für die Virtual-Desktop-Infrastruktur migriert wurden. Diese ersten drei Nodes waren bereits initial mit Solid-State Drives (SSDs). ausgestattet und lieferten schon deutlich mehr Performance und verringerte Latenzen im Vergleich zur bisherigen Umgebung.

Hyperkonvergenz nach Maß: VxRail Appliance macht es möglich
Hyperkonvergenz nach Maß: VxRail Appliance macht es möglich

Im zweiten Schritt wurden weitere Nodes sowie weitere SSDs implementiert, womit sich für den Kunden die Ressourcen CPU, RAM und generelle Kapazität noch einmal deutlich erhöhen. Zu guter Letzt kam noch ein sogenanntes „Stretched Cluster“ hinzu, welches die physikalische Redundanz über zwei Brandabschnitte bereitstellt. Alles in allem war damit die solide Grundlage für die Migration aller verbleibenden VMs geschaffen.

Projektergebnis

„Voll überzeugend! Die neue Infrastruktur brachte schnell hohe Performancezuwächse, die allen Anwendern unmittelbar zu Gute kommen“, so bringt Andreas Rademacher als verantwortlicher IT Administrator beim Kreis Borken sein Fazit auf Hyperkonvergenz nach Maß: VxRail macht’s einfach einfach. den Punkt. Und weiter: „Der Kreis Borken möchte eine moderne Service Infrastruktur einsetzen, um für die kommenden Anforderungen der ‚Digitalen Transformation‘ gerüstet zu sein. Die Hyperkonvergenz-Lösung von Axians vereint für uns die Vorteile der Cloud mit der hohen Sicherheit, Performance und Agilität, die wir als öffentlicher Dienstleister heute benötigen.“ Bleibt noch zu erwähnen, dass dies sicher auch in der Zukunft so sein wird. Denn die Skalierbarkeit nach dem Bausteinprinzip macht hier Erweiterungen einfach durch ein Hinzufügen von Modulen möglich. Und: Bei der Hyperkonvergenz-Infrastruktur erfolgen die integrierten Datensicherheitsrichtlinien und -kontrollen direkt auf VM-Ebene. Sicher ist eben sicher.

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