Kundenvorteile

Einfacher Betrieb; Skalierbare, zukunftssichere Lösung; Einfache Verwaltung und Administration; Herstellerübergreifender Support im Fehlerfall; Hohe Verfügbarkeit der Daten; Replikation in einen zweiten Standort

Kunde

Franz Haniel & Cie. GmbH

Branche

Handel

Ansprechpartner

Christian Jonas

Projektvertrieb

+49 211 157673-0

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Projektumfeld

Die Geschichte der Franz Haniel & Cie. GmbH aus Duisburg-Ruhrort reicht weit zurück: Bereits im Jahr 1756 wurde das Unternehmen als „Packhaus“ für Kolonialwaren gegründet. Niemand Geringeres als der Preußenkönig Friedrich II. unterzeichnete damals die für den Erwerb des Firmengrundstücks nötige Urkunde. Von diesem Standort aus steuert die zu 100 Prozent in Familienbesitz befindliche Holding heute ein diversifiziertes Portfolio und verfolgt dabei als Wertentwickler eine langfristige Investmentstrategie. Der Grundsatz der weitreichenden Planung zieht sich wie ein roter Faden durch alle Geschäftsbereiche und sollte sich künftig auch in der IT widerspiegeln. Denn die Infrastruktur vor Ort, bestehend aus mehreren Standard Rack-Servern sowie zentralen Storage-Systemen inklusive SAN und VMware als Virtualisierungslayer, wurde bislang von einem externen IT-Dienstleister mit eigenem Personal im Outsourcing-Modell betrieben. Gemeinsam mit Axians nahm das Unternehmen den kompletten Eigenbetrieb der Infrastruktur wieder selber in die Hand.

Projektanforderungen & Projektziele

Für Christian Ridder, Leiter IT Services bei der Franz Haniel & Cie. GmbH, hatte das Projekt eine besondere Bedeutung: „Wir wollten den Betrieb unserer IT-Infrastruktur wieder selber sicherstellen. Uns war deshalb wichtig, dass das neue System einfacher zu administrieren ist und darüber hinaus mit Möglichkeiten zur flexiblen Skalierbarkeit mehr Zukunftssicherheit bietet. Damit einher sollte eine höhere Verfügbarkeit der Daten sowie ein herstellerübergreifender Support im Fehlerfall gehen.“ Vor allem der letzte Punkt hinsichtlich eines zentralen Ansprechpartners bei Problemen war Christian Ridder wichtig. Denn bislang hätte der Ausfall einer IT-Komponente wegen der Vielzahl der verschiedenen Anbieter und Hersteller eine aufwändige Fehlersuche zur Folge gehabt.

Aufgrund der vielfältigen Anforderungen empfahl das Team der Axians die Ablöse der bisherigen Systeme und die Einführung der integrierten Infrastrukturlösung FlexPod von Cisco und NetApp. Sie stellte in der Summe die ideale Antwort auf das breite Anforderungsprofil der Franz Haniel & Cie. GmbH dar. Denn dieses System integriert Komponenten wie ein Storage-System von NetApp mit dem Cisco Unified Computing System (UCS) Server und Cisco Nexus Fabric in einer einzigen flexiblen Architektur. Die Gesamtlösung besteht zwar aus mehreren Komponenten, bietet aber einen „Single Point of Support“ und kann daher vollständig über eine Bedienoberfläche administriert werden.

Umsetzung

Zur Gewährleistung der künftigen Hochverfügbarkeit wurden alle Systemkomponenten in doppelter Ausführung angeschafft und getrennt voneinander in zwei Rechenzentren in je einem Rack installiert. Zum Schutz vor Hochwasser blieben dabei die unteren zehn Höheneinheiten von Anfang an unbelegt. Dies ist aufgrund der baulichen Besonderheit eines FlexPod problemlos möglich, da sämtliche Anschlüsse im oberen Bereich abgeführt werden. In den Racks befinden sich trotzdem noch genug weitere freie Plätze, um diese – je nach Bedarf – jederzeit um Computing- und Storage-Komponenten ergänzen zu können. Auf der Software-Seite wurde die bestehende Virtualisierungslösung von VMware durch Microsoft Hyper-V abgelöst. Dies war einer strategischen Entscheidung geschuldet, die bereits lange vor diesem Projekt feststand. Christian Ridder dazu: „Wir haben uns bereits im Jahr 2011 dazu entschlossen, die Komplexität in Bezug auf die eingesetzten Softwarelösungen zu reduzieren. Neben den unternehmenskritischen SAP-Anwendungen wollten wir verstärkt Produkte von Microsoft einsetzen. Nach der bereits erfolgten Umstellung aller Clients von Lotus Notes auf Outlook stellte der Wechsel von VMware zu Hyper-V daher im Rechenzentrum die letzte Maßnahme dar. Der Hintergrund ist, dass die Aufwände für die nötigen Schulungen für andere Produkte einfach zu hoch waren. Das galt umso mehr, da unsere IT-Betriebsmannschaft nur über begrenzte Ressourcen verfügt.“ Der für Microsoft Hyper-V erhältliche Snapmanager ist seitdem für ein automatisiertes und vereinfachtes Backup und Restore verantwortlich. In der Summe wurde damit eine Referenzarchitektur implementiert, die aus Cisco UCS, Netapp Storage und dem Hypervisor besteht.

Projektergebnis

Der Aufbau der neuen Infrastruktur konnte innerhalb von zwei Monaten erfolgreich abgeschlossen werden – und damit sogar vier Wochen vor dem eigentlich geplanten Go live. Die Migration läuft noch bis Ende 2014. Christian Ridder zieht ein erstes Fazit: „Ich war positiv davon überrascht, wie wenig Personal seitens Axians bei diesem doch recht komplexen Projekt nötig war. Trotz der vielfältigen Anforderungen konnte das Team jederzeit mit einem breiten Know-how auch in Detailfragen sowie schnellen und proaktiven Reaktionen während der Einführungsphase aufwarten. Man merkte zudem immer, dass die Menschen dort gerne zusammen arbeiten. Wir bekamen alles aus einer Hand und überlegen derzeit gemeinsam Möglichkeiten für ein weitergehendes Support-Konzept.“

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