Kundenvorteile

Zuverlässiger 365/7/24-Betrieb in der IT; Automatisierte Umschaltung ohne administrativen Eingriff; Erweiterung der bestehenden Umgebung mit geringem Hardware-Aufwand; Ausreichende Performance auch für zukünftige Projekte

Kunde

Evangelisches Diakonissen Krankenhaus Karlsruhe-Rüppurr

Branche

Gesundheit

Ansprechpartner

Christian Hellmann

Projektvertrieb

+49 721-47663-100

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Projektumfeld

Als ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung bietet das Diakonissenkrankenhaus in Karlsruhe-Rüppurr 390 Betten im Akutbereich, 24 Betten in der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie inklusive fünf Tagesklinikplätzen sowie weitere 65 Betten in der Geriatrischen Rehabilitation. Damit können jährlich rund 18.000 Patientinnen stationär und 55.000 Patienten ambulant behandelt werden. Gerade im Klinikbereich gewinnt eine unterbrechungsfrei arbeitende IT zunehmend an Bedeutung. Nicht nur, weil ein Krankenhaus rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche arbeitet und der lückenlose Zugriff auf die Patientendaten jederzeit gewährleistet sein muss. Auch immer mehr Diagnosegeräte arbeiten vernetzt und legen die Daten zentral ab. IT-Ausfälle bergen daher immer die Gefahr des Verlusts wichtiger Patientendaten in sich.

Projektanforderungen & Projektziele

Die IT des Diakonissenkrankenhauses war bislang nicht redundant ausgelegt. Nachdem es deswegen vereinzelt zu Ausfällen gekommen war, sollte die Infrastruktur in Richtung einer hochverfügbaren IT ausgebaut werden. Basis dafür war die bestehende IBM-Umgebung, die mit möglichst geringem Hardwareaufwand ausgebaut werden sollte. Kernziel des Projektes war ein unterbrechungsfreier Betrieb für alle medizinisch wichtigen Anlagen und Anwendungen, der die Redundanz bei Daten und Anwendungen sichergestellt werden sollte. Den Zuschlag für das Projekt erhielt Axians. Zum einen, weil die Klinik schon seit Jahren gut mit dem IT-Haus zusammengearbeitet hatte und das Axians-Team bestens mit der Kundenumgebung und den speziellen Prozessen und Anforderungen vertraut war. Zum anderen sprach bei diesem Projekt auch die ausgewiesene IBM- und Storage-Expertise für eine Zusammenarbeit.

Umsetzung

Um die Projektziele zu erreichen, wurden ein zweites, redundantes Rechenzentrum sowie eine synchrone Spiegelung mithilfe von IBM SVC aufgebaut. Zum Einsatz kam dabei ein zusätzlicher ESX-Server inklusive einer Speichererweiterung für die bestehenden ESX-Server. Um die automatisierte Umschaltung ohne administrativen Eingriff zu ermöglichen wurden zwei SVC Knoten mit einer 30 TB Lizenz implementiert, die vorhandene DS3524 wurde als Quorum eingerichtet. Um den entsprechenden Storage zur Verfügung stellen zu können, wurde eine neue IBM Storwize V3700 angeschafft und mit einer zusätzlichen Expansion ausgestattet. Daneben musste außerdem der bestehende VMware-Cluster auf den neuesten Stand gebracht werden.

Projektergebnis

Das Diakonissenkrankenhaus verfügt heute über eine hochverfügbare und redundant ausgelegte IT-Infrastruktur, die an 365 Tagen im Jahr und 24 Stunden pro Tag zuverlässig arbeitet. Dadurch konnten die bestehenden Risiken minimiert und die Patientenversorgung sichergestellt werden.

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