Kundenvorteile

Deutlich geringerer Konfigurations- und Administrationsaufwand; Weniger Platzbedarf; Im Support-Fall ein Ansprechpartner für alle Komponenten; Deutliche Performance-Gewinne im Datacenter wie im Client-Netzwerk

Kunde

Bott GmbH & Co. KG

Branche

Industrie

Ansprechpartner

Johannes Boström

Vertriebsleiter BU Südwest

+49 711 782609-60

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Projektumfeld

Die Bott Firmengruppe mit Sitz in Gaildorf entwickelt und produziert an drei europäischen Standorten Fahrzeug- und Betriebseinrichtungen sowie Arbeitsplatzsysteme. Insgesamt fertigen die rund 800 Mitarbeiter knapp 30.000 verschiedene Artikel, die über 1.000 Partner welt-weitvertrieben werden. Auch der Service wird global vielfach über Partner abgewickelt, wofür eine funktionierende und vor allem performante IT- und Kommunikationsinfrastruktur unabdingbar sind. Nachdem das Leasing für die bestehende IBM-Landschaft auslief, stand das Unternehmen vor der Entscheidung, welche Technologie für die nächsten Jahre tragfähig sein würde. Weil man sich nicht zu früh festlegen wollte, wandte sich Bott mit der Bitte an Axians, die Vorteile verschiedener Alternativen aufzuzeigen. Zum einen sollte die Möglichkeit, wie bisher auf Basis einer x86-Architektur und Lenovo Servern zu arbeiten, genauer unter die Lupe genommen werden. Zum anderen interessierte sich der Hersteller auch für die Potenziale, die eine moderne Converged Infrastructure bieten könnte.

Projektumsetzung

Nachdem beide Konzepte nebeneinander gelegt worden waren, zeigte sich schnell, dass der Converged Infrastructure-Ansatz mit VSPEX gegenüber der herkömmlichen Lösung deutliche Vorteile bietet. Dabei überzeugte vor allem auch die Effizienz dieser Architektur, bei der SAN und LAN in einer konvergenten Ethernet Fabric verschmelzen. Denn damit konnten die bisher getrennten Netzwerk-Topologien zusammengeführt werden. Zudem nahm die neue Lösung viel weniger Platz in Anspruch, da nicht jede Komponente einzeln installiert werden muss.

Deswegen fiel die Entscheidung, die komplette IT-Infrastruktur zu ersetzen – und dies innerhalb von nur vier Wochen. Zum Einsatz kamen dabei neben der Cisco Server- und Cisco Nexus Netzwerk-Hardware eine Lösung auf Basis VMware und EMC-Storage. Aber nicht nur Server und Storage mussten in diesem Zeitraum ausgetauscht werden. Denn das Client-Netzwerk bestand aus alten Cisco-Komponenten, die dringend erneuert werden mussten. Neben der Integration des Core-Netzwerks wurde also auch das komplette Access-Netzwerk ausgerollt, inklusive aller Switche für Endgeräte wie Drucker, PCs oder die Telefonanlage. Das Client-Netzwerk erhielt damit einen echten Performance-Schub: Die aktuelle Hardware wurde mit 10 GBit Uplink- sowie mit 1 GBit Power over Ethernet-Anbindung an jedem Access Port umgerüstet. Neben der höheren Performance konnte so an vielen Punkten auch eine PoE-Stromversorgung realisiert werden, etwa für Videoüberwachungskameras, IP-Telefone oder WLAN Access-Points.

Projektergebnis

Das Projekt endete inklusive der Übernahme aller Daten mit einer Punktlandung. Damit verfügt Bott nun über eine technologische Basis, die deutlich flexibler ist als zuvor. So kann die IT nun bei sehr geringem Konfigurationsaufwand auch gemischte Workloads von virtualisierten und nicht virtualisierten Servern in einer Umgebung betreiben. Obwohl das System aus unterschiedlichen Komponenten besteht, wird es über einen kooperativen Support betreut, der die Lösung wie ein einheitliches Produkt behandelt. Damit kann der Support-Call beliebig bei beteiligtem Hersteller eröffnet werden. Der angerufene Ansprechpartner bleibt verantwortlich für den gesamten Call, auch wenn sich das Problem in einen anderen Herstellerbereich erstreckt. Situationen, bei denen sich die beteiligten Hersteller bei einem Schnittstellenproblem gegenseitig die Schuld zuschieben und so die Problemlösung verzögern, werden auf diese Weise von vornherein unterbunden.

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