Kundenvorteile

Anwendung neuer Features wie In-Memory, Clustered Columnstore Indizes etc.; Bessere Performance und gesicherte Verfügbarkeit für alle Clients; Plattform zur Modernisierung des bestehenden SQL 2008 R2 Clusters; Erleichterte Administration

Kunde

Balluff GmbH

Branche

Industrie

Ansprechpartner

Johannes Boström

Niederlassungsleiter

+49 711 782609-60

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Projektumfeld

Von der Fahrradwerkstatt im schwäbischen Neuhausen bei Stuttgart zum weltweit gefragten Spezialisten für die industrielle Automation: so liest sich die Quintessenz dieser unternehmerischen Erfolgsgeschichte. 1921 von Gerhard Balluff gegründet, steht der Name Balluff GmbH heute mit rund 3.200 Mitarbeitern international als ein Begriff für innovative Technik in hochwertiger Qualität – und für ein Vollsortiment, das nahezu alle Bereiche der Automation bedient. So entwickelt und fertigt Balluff unter anderem Sensoren für die vernetzte Objekterkennung, Technologie zur Überwachung von Maschinen und bewegten Abläufen oder komplette Steuerungskonzepte für eine flexible Automation. Vom Stammsitz in Neuhausen aus ist die Zentrale von Balluff dazu rund um den Globus mit Produktions- und Entwicklungsstandorten sowie über 60 internationalen Vertretungen verbunden. Für das sichere und schnelle Arbeiten mit vernetzten Daten ein weites Feld. Und damit auch ein mustergültiges Aufgabengebiet für die SQL-Profis von Axians.

Projektanforderungen & Projektziele

Über „Structured Query Language“ – kurz SQL – werden entsprechende Server für relationale Datenbanken abgefragt bzw. gesteuert. Die Vorteile von SQL kommen vor allem in geschäftskritischen Umgebungen zum Tragen: z. B. höchste Performance mit sehr kurzen Zugriffszeiten, eine effektive Sicherung der Datenbanken oder die effizient-intelligente Verwaltung mit komfortablen Tools. Basis dafür ist der SQL Cluster: Denn wenn hier bei einem Server plötzlich Hardwareoder Softwarefehler auftreten, wird dies durch die Failoverclusterinstanz über redundante „Knoten“ so kompensiert, dass Clients und Anwendungen ohne Unterbrechungen „Always-on“ bleiben. Nachdem 2015 im Rechenzentrum der Balluff GmbH dafür bereits zwei IBM PureFlex Nodes sowie der SAN Volume Controller (SVC) für Storage und Windows OS installiert wurden, ging’s nun für das Axians-Team an die Implementierung neuer Applikationen unter Einsatz von SQL Server 2014 der Enterprise Edition. Das Ganze mit dem Ziel, für das Netzwerk von Balluff alle neuen Features des SQL Cluster-Konzepts anwendungsoptimiert nach Maß und für alle Nutzer hochperformant zur Verfügung zu stellen.

Umsetzung

Wesentliche Applikation im neuen SQL Cluster der Balluff GmbH sind die SQL Server Reporting Services von Microsoft und der Tivoli Storage Manager (TSM). Als sogenannte Business-Intelligence Anwendung bieten SQL Server Reporting Services eine ganze Reihe an Tools und Diensten, um zum Beispiel Berichte für das Unternehmen anzufertigen, bereitzustellen und zu verwalten. Außerdem lassen sich damit spezifische Datenund Berichtsverarbeitungen in benutzerdefinierte Anwendungen integrieren oder erweitern. Die TSM Software dient wiederum dazu, automatisierte Backups durchzuführen und Dateien zu archivieren. Alle Vorgaben für das SQL Konzept hat das Axians Team als Cluster Implementierung mit dem Server 2014 Enterprise realisiert. Einschließlich der Anbindung von Shared Disks und der MPIO-Konfiguration für Failover (Aktiv/ Passiv-Cluster). Dabei wird der Windows-Cluster auch von einer Integration des bereits vorhandenen Servers 2008 R2 getragen – und bietet so im Netzwerk von Balluff gleichzeitig eine solide Basis für kommende Modernisierungen auf dieser Plattform.

Projektergebnis

Die zentralen Vorteile für die Balluff GmbH ergeben sich natürlich aus dem Cluster-Prinzip an sich. Denn hier kann ein Server unmittelbar die Aufgaben bzw. Kompetenzen eines anderen Servers übernehmen, sollte dieser aus irgendeinem Grund ausgefallen sein. Im praktischen Einsatz bei Balluff heißt das vor allem: Endnutzer bemerken bei ihrer Arbeit am Client so wenige Einschränkungen wie nur möglich – ob vor, während oder nach einem Failover. Dazu profitiert die IT-Abteilung von Balluff auch von einer ganzen Reihe komfortabler Neuerungen beim SQL Server 2014 wie z.B. In-Memory oder Clustered Columnstore Indizes. Und das Ganze bei einer generell verbesserten Performance. Alles in allem also: wieder ein Musterbeispiel von Cluster mit Klasse.

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