Kundenvorteile

Unkomplizierte, reibungslose Migration; Nahezu keine Downtime; Aktuelle Hardware mit aktuellen CPUs

Kunde

Balluff GmbH

Branche

Industrie

Ansprechpartner

Johannes Boström

Vertriebsleiter BU Südwest

+49 711 782609-60

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Projektumfeld

Diese Erfolgsgeschichte beginnt mit purer Hardware: mit Fahrrädern und Nähmaschinen als Kernprodukte gründete Gerhard Balluff 1921 seine mechanische Reparaturwerkstatt, aus der sich schon bald ein Betrieb für Präzisions-, Dreh- und Frästeile entwickelte. Heute bietet der Sensorspezialist Balluff ein Vollsortiment für alle Bereiche der Automation. Und mit 3.000 Mitarbeitern in aller Welt ist der Name Balluff mittlerweile international ein Begriff für innovative Technik in hochwertiger Qualität. Als System- und Lösungsanbieter für die industrielle Automation umfasst das Portfolio des Familienunternehmens u.a. Sensoren für die intelligent vernetzte Objekterkennung, Wege- und Abstandsmessung, Technologien zur Antriebsteuerung, Maschinenüberwachung oder der Kontrolle bewegter Abläufe. Über die Firmenzentrale in Neuhausen auf den Fildern hinaus, ist Balluff auch rund um den Globus mit Produktions- und Entwicklungsstandorten sowie 61 internationalen Vertretungen präsent. Zurück zur Hardware. Diesmal in Form von Servern und Storage und als Ausgangspunkt für eine umfassende SQL Cluster Migration im Rechenzentrum der Balluff GmbH. Aus einem Guss konzipiert, koordiniert und konfiguriert mit dem Engagement des Projektteams von Axians.

Projektanforderungen & Projektziele

SQL ist das Akronym für „Structured Query Language“ und bezeichnet eine Sprache, über die entsprechende Server für relationale Datenbanken abgefragt bzw. gesteuert werden. Vor allem in geschäftskritischen Umgebungen sind die Vorteile von SQL Systemen gefragt: maximale Performance mit kürzesten Zugriffszeiten, komfortable Verwaltungstools und eine äußerst effektive Datenbanksicherung. Als Applikation ist SQL natürlich auch auf die passende Hardware als „Habitat“ angewiesen. Und genau hier nahm das Projekt der Migration seinen Start. Denn die Server bei der Balluff GmbH waren geleast. Im Frühjahr 2015 lief dieses Leasing aus, die Hardware wurde vom Leasinggeber abgeholt und für Axians galt es, zuvor die komplette neue SQL Infrastruktur zeitnah und vor allem möglichst ohne Downtime zu migrieren. Des Weiteren sollte auch die zugrundeliegende Hardwareplattform getauscht werden – von IBM Blades hin zu Komponenten aus der IBM PureSystems Produktlinie.

Umsetzung

Vorab stand für Axians die Beschaffung der neuen SQL Cluster Nodes (Server) auf dem Programm. Zum Einsatz kamen dabei Komponenten aus dem IBM PureFlex System sowie IBM SAN Volume Controller für Storage. Danach ging‘s ans Aufsetzen von Windows OS, die Aufnahme der neuen Server in den Cluster und schließlich die eigentliche SQL Cluster Implementierung mit Anbindung der LUN-Adressierungen und der Konfiguration von Multipath I/O für die gesicherte Redundanz. Eine Herausforderung war die Migration vom Blade System hin zu den IBM Flex Komponenten. Zum einen bedeutete es den Switch auf einen anderen Chassis-Typ – zum anderen war dadurch das Heartbeat-Netzwerk im Cluster nicht durchgängig verfügbar. Trotzdem konnte diese Aktion ebenso wie dann auch das Netzwerk-Routing nahezu ohne Downtime für den Kunden gemeistert werden.

Projektergebnis

Für die Balluff GmbH bedeutete der Einsatz der Expertise von Axians bei diesem Projekt vor allem eines: eine pünktliche, unkomplizierte und reibungslose Migration des unternehmenskritischen SQL Clusters hin zu aktueller Hardware mit neuesten CPUs. Als weitere Applikationen bekam die neue Cluster Konfiguration außerdem noch SQL Server Reporting Services und den Tivoli Storage Manager (TSM) für Backups. Rainer Müller, Teamleiter Netzwerk und Anwendungsservice bei Balluff, fasst das Ergebnis so zusammen: „Die Hardware Migration unseres SQL Clusters war ein nicht unerheblicher Teil des gesamten Migrationsprojektes. Mit dem Team von Axians waren wir in der Lage alle Herausforderungen nachhaltig und erfolgreich zu meistern. Wie auch schon in vorangegangen Projekten unter Beweis gestellt, bietet diese strategische Partnerschaft einen klaren Mehrwert für uns.“

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