Kundenvorteile

Höhere Performance bei niedriger Latenz; schnellere Verfügbarkeit von analysierten Daten im Cache; Ein-/Ausgabe (IO) auf Flash Medium muss nicht mehr vom Storage Array behandelt werden; schnellerer Zugriff auf Storage Arrays durch die anderen Server; weniger Kosten im Vergleich zu Storage Upgrade

Kunde

Alliance Automotive Germany GmbH

Branche

Handel

Projektumfeld

Die Alliance Automotive Group AAG ist eines der größten europäischen Handelsunternehmen für Auto-Ersatzteile im Independent Aftermarket. In Frankreich, Großbritannien und Deutschland beliefert die AAG ca. 1500 regionale Teilegroßhändler sowie über 25.000 Werkstätten mit über 100.000 Reparaturteilen. Die deutsche Gesellschaft Alliance Automotive Germany GmbH gehört mit rund 1000 Mitarbeitern zu den Top Playern im deutschen Kfz-Aftermarket. An 44 Standorten von Lörrach bis Flensburg bietet die Firma über ihre Vertriebsgesellschaften COLER GmbH & Co. KG, Busch Handelsgesellschaft mbH und der Büge GmbH ihren Kunden den kompletten Service rund um die Kfz-Wartung und Instandhaltung. Im Bereich Werkstattausrüstung richtet das Unternehmen darüber hinaus komplette Fahrzeugwerkstätten ein und liefert dazu ein umfangreiches Zubehörsortiment samt Ersatz- und Originalteilen oder auch technische Neuheiten. Der Vertrieb wird dabei durch regionale Serviceteams unterstützt. Kurz: ein volles Programm an Leistungen. Und damit auch ein straffes Leistungsprofil für die IT der Firma. Die IT ist Teil der Alliance Automotive Service GmbH (AAS) – interner Dienstleister der AAGG. Deren Kernapplikation zur Enterprise Resource Planning (ERP) bei der AAGG ist die Software Navision in Kombination mit Microsoft SQL Server.

Projektanforderungen & Projektziele

Intelligent eingesetzt und angepasst, lässt sich mit Navision ein komplettes Unternehmen vernetzen und umfassend steuern, vom Finanz- und Supply Chain Management über Produktion oder Einkauf/Verkauf bis hin zu Analysen und Reportings. Die Alliance Automotive Germany ist in den vergangenen Jahren sehr stark expandiert und wird dies auf absehbare Zeit weiter tun. Dementsprechend gestaltete sich die To-do-Liste für Axians: Von der IT der AAS war ein Infrastruktur-Konzept gefordert, das hinsichtlich Hochverfügbarkeit und Skalierbarkeit ausreichende Freiräume für’s Wachstum eröffnet. Zudem musste möglichst rasch bei der Kernapplikation des ERP eine hohe Performance bei niedriger Latenz erreicht werden. Und natürlich sollten die Kosten beim dazu anstehenden Storage Upgrade möglichst gering bleiben. Als Basis der Maßnahmen fungierten hier die beiden Rechenzentren der AAS in Münster – mehrere Kilometer voneinander entfernt und über ein IP-basiertes WAN verbunden. Dort befanden sich bereits zwei EMC VNX Storage Arrays im Einsatz. Anstatt diese allerdings auf globaler Ebene mit Solid-State-Drive Speichermedien aufzurüsten, genießt die AAS mit der Axians-Lösung jetzt die Vorteile einer anderen Variante.

Umsetzung

Der entscheidende Schachzug der Axians-Strategie hieß, die Performance punktuell auf den Navision Server bringen, statt mit anderen Servern zu teilen. Der Kunstgriff dafür setzte bei den SAS-basierten SSDs der AAS an. Über VMware Bordmittel, nämlich vFlash Read Cache, wurden diese zum lokalen Cache für alle ESX Server gemacht. Nun muss sämtlicher Input/Output nicht mehr vom Storage Array behandelt werden. Ein positiver Nebeneffekt dabei ist, dass auch alle anderen Server der AAS ab sofort schnelleren Zugriff auf die Storage Arrays haben. Und als weiteres Plus: Die Kosten für den Kunden sind im Vergleich zu einem Storage Upgrade wesentlich günstiger. Für den Faktor Hochverfügbarkeit brachte Axians die Virtualisierungslösung EMC VPlex zum Einsatz. Diese Speichertechnologie sichert nicht nur die unterbrechungsfreie Ausführung geschäftskritischer Anwendungen selbst bei ungeplanten Ausfallzeiten, auch die technologische Aktualisierung per Online-Updates erfolgt schnell und komfortabel. In beiden Rechenzentren der AAS ist jetzt jeweils ein VPlex-Cluster installiert und zur performanten Datenablage je ein EMC Unity Array.

Projektergebnis

Schneller fürs Arbeiten, skalierbar für die Zukunft und sicher bei der Datenintegrität: Für die zentralen Ansprüche der AAS an eine nachhaltig effektive Infrastruktur erweist sich die neue Lösung als dreifache Punktlandung. Seit der Installation sind Latenzzeiten für die Anwender signifikant gesunken und die Verfügbarkeit stark angestiegen. Dank des offenen Designs können darüber hinaus künftige Anforderungen an mehr Kapazität und Performance problemlos abgedeckt werden. Marius Fronholt, Chief Information Officer bei der Alliance Automotive Service GmbH zieht dazu sein Resümee wie folgt: “Unser Einsatz- und Leistungsspektrum ist schon erheblich komplex. Um dies in unserer IT adäquat abzubilden, genügt ganz sicher keine oberflächliche Betrachtung. Mit dem professionellen wie auch persönlichen Engagement von Axians haben wir da den richtigen Partner für dieses Projekt an der Seite gehabt. Entstanden sind damit sauber durchdachte Lösungen bis ins Detail. So analysiert z.B. vFlash Read Cache jetzt unseren Datenfluss und legt häufig frequentierte Daten im Cache ab. Und wenn Daten von dort erneut abgerufen werden, geschieht das in beeindruckend hoher Geschwindigkeit. Kurz: Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit zählen zu unserem Leitbild. Prima, wenn auch die IT perfekt dazu passt!“

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