Workshops zwischen Fluch und Segen

Mein erstes Schlüsselerlebnis mit Workshops war eine irrgelaufene E-Mail-Einladung. Betreff: „Einladung zur kollektiven Zeitverschwendung“. Ohje! Da hat jemand schlechte Erfahrungen mit Workshops gemacht, dachte ich. Mir ging es zum Glück nicht so. Bis heute habe ich an Dutzenden von IT-Workshops teilgenommen und mindestens genauso viele geleitet. Ich finde, es gibt keine bessere Methode, um komplexe Sachverhalte schnell begreifbar zu machen und mit den richtigen Personen am Tisch, eine Veränderung einzuleiten. Doch der kleine Irrläufer von damals lässt mich nicht los. Bei der Entwicklung unserer Workshops haben wir uns deshalb intensiv Gedanken gemacht. Nicht nur über Inhalte, sondern auch über Vor- und Nachbereitung.

Workshops reizen mich so, weil sie für mich Aufbruchsstimmung und Gestaltungswillen repräsentieren. Die Teilnehmer gehen beflügelt aus der Sitzung weil ein 1A-Ergebnis erreicht wurde, das im Tagesgeschäft einfach runtergefallen wäre. Der Workshop-Leiter kann kaum den Raum verlassen, weil der Enthusiasmus nicht zu bremsen ist. Also alles prima? Nein, denn es haut eigentlich immer irgendetwas nicht hin. Die Klassiker sind: Agenda passt nicht, Vorbereitung ist lückenhaft, Thema verfehlt, Demo defekt, Beamer streikt, Handouts vergessen, wichtige Teilnehmer fehlen, Motivation besteht nur beim Abgrasen des Kekstellers und, und, und …

Das haben sie bestimmt auch schon erlebt. Erinnern sie sich noch an den Frust? Dem Leiter ist die Freude vergangen, weil er die Themen nicht wie gewünscht bedienen konnte. Die Interessierten waren enttäuscht, weil ihre Erwartungen nicht erfüllt wurden. Solche durchgekauten Workshop-Zombies erkenne ich am Bahnhof oder Flughafen auf den ersten Blick. Gewonnen haben dann mal wieder nur die Nörgler – diejenigen, die von Anfang keinen Workshop wollten und betont haben, dass dieser nichts bringt. Lauschen Sie nur mal den Gesprächen im gutsortierten Publikum eines ICE-Bordbistros.

Sagen Sie Workshop-Zombies und Nörglern den Kampf an

Auch wir können kleine Pannen nicht immer vermeiden. Doch wir haben uns hingesetzt und uns intensiv Gedanken gemacht, wie Workshops so funktionieren, dass alle Teilnehmer mit einer positiven Erfahrung nach Hause gehen. Ja, auch diejenigen, die von Anfang an gegen alles – vielleicht mit Ausnahme der kostenlosen Kekse – sind. Wir haben die Erfahrungen aus etlichen von Workshops zusammengetragen, Dos und Don‘ts abgeleitet, Methoden und Didaktiken definiert, sie anschließend erprobt und die besten ausgewählt. Wir haben Checklisten erstellt, Probedurchläufe gemacht und nachgebessert und zwar so lange, bis wir sicher waren, dass jeder Workshop, den wir anbieten, den Erwartungen unserer Kunden entspricht.

Aufs Ergebnis fokussiert

Wie erreichen wir ein verwertbares Ergebnis für Sie? Entgegen der weitläufig verbreiteten Praxis beginnen unsere Workshops schon weit vor der eigentlichen Durchführung. Sie werden akribisch bis ins Detail durch den Workshop-Leiter vorbereitet. Wie ein Pilot vor dem Start arbeitet er individuell auf Ihre Anforderungen angepasste Checklisten ab, mit denen er den Erfolg des Workshops sicherstellt. Er erstellt eine exakt passende Agenda: Sie möchten den Workshop lieber auf zwei Vormittage verteilen, als ihn Ganztags durchzuführen? Kein Problem, kommt auf die Checkliste.

Auch das gewählte Thema passt der Leiter in Breite und Tiefe perfekt an Ihren Bedarf an: Wo sollen wir Ihre Kollegen abholen? Welches Vorwissen bringen sie mit? Sollen wir den Workshop eher auf die technischen oder die kaufmännischen Aspekte ausrichten? Kommt auf die Checkliste.

Er sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis von Theorie und Praxis, informiert sich über die Erwartungen der Teilnehmer – und schafft so die Voraussetzungen für einen maßgeschneiderten Workshop: Dazu gehören auch Schulungsmaterialien und Demos, die genau Ihren Wünschen entsprechen. Je nach Workshop kommen auch Ihre Mitwirkungspflichten auf die Checkliste. Und, mag es auch trivial klingen, wir kümmern uns frühzeitig um die Organisation: Soll der Workshop bei Ihnen stattfinden? Dann brauchen wir einen Raum und meistens einen Beamer. Hat der einen VGA- oder HDMI-Anschluss? Kabel? Kommt auf die Checkliste? Oder haben Sie lieber Handouts? Kommt auf die Checkliste.

Auch gemeinsam macht Zeitverschwenden nicht mehr Sinn

Das Resultat unserer intensiven Vorbereitung und des praxisbewährten Ablaufs in der Hand unserer erfahrenen Berater: ein konkretes Ergebnis mit eigenständigem Nutzen für Sie. Sie stehen nach dem Workshop nicht mit leeren Händen da. Die Erkenntnisse und Ergebnisse, die wir erarbeiten, bekommen Sie in Schriftform. Unsere Empfehlungen zur Umsetzung können Sie klar ablesen und die nächsten Schritte liegen – den Nörglern zum Trotz – auch schon auf der Hand.

Sie sehen, wir haben uns wirklich Gedanken darüber gemacht, wie wir Workshops vom Fluch zum Segen machen können. Für uns sind sie weder „Kollektive Zeitverschwendung“ noch Verkaufswerkzeuge. Wenn Sie selbst eine Infrastrukturherausforderung haben, die Sie mit einem Workshop angehen möchten, schreiben Sie mir gerne. Weitere Infos zu unseren Data Center Workshops finden Sie hier.

Zu den Data Center Workshops

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