Das „da VINCI“ Coding – Rückblick des ersten VINCI Hackathon 2017

Wenn VINCI ruft, wird Paris auch für gestandene Nerds zum Sehnsuchtsort. 250 Teilnehmer aus 15 Ländern trafen sich in der „La Factory” zum ersten VINCI Hackathon. Und Axians stellte sich dort mit gleich sechs hochmotivierten Kollegen den kniffligen Challenges. Es folgten 45 Stunden die es in sich hatten!

Freitag ab 19 Uhr bis Sonntag um 16 Uhr – was sich wie der Planungsrahmen für ein lässiges Wochenende anhört, ist beim Hackathon der straff getaktete Slot zur Entwicklung von kreativen IT-Lösungen. Und wer da mitmacht, hat nicht nur viel IT-Intelligenz, sondern auch jede Menge Ehrgeiz im Kopf. Denn zu gewinnen gab‘s in Paris einiges: persönliche Erfahrungen mit Kollegen aus den verschiedenen Firmen der VINCI Group, exklusiven Einblick in neue Technologien der Sponsoren vor Ort und nicht zuletzt 3.000,- € für jedes externe Team, das es ins Finale schafft.

Unsere Challenge: Braucht Energie eine Batterie?

Klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas banal, hat es aber unter IT-Aspekten in sich. Die Aufgabe: Lohnt es sich für einen Energieversorger für Stromspitzen eine Batterie zu installieren oder nicht? Das Axians Team entschied sich damit für eine Challenge aus dem Bereich Datenintegration & -analyse.

Hier die Eindrücke von Son Thanh Pham und Oliver Gropp von Axians | Mannheim in eigenen Worten: „Unser komplettes Team lernte sich erst durch den Hackathon richtig kennen. Gemeinsam war uns allen die Ambition, nicht nur dabei zu sein, sondern wenn möglich auch richtig abzuräumen. Schon das VINCI Gebäude und die damit verbundene Smart-Technology waren dabei eine echte Inspiration. Hier kann alles über sogenannte „GreenMe“ Würfel oder Tablets gesteuert werden. Von Licht und Temperatur bis hin zu verschiebbaren Wänden und Monitoren. Dazu passte dann auch unsere „Energie-Aufgabe“ ganz gut. Zudem hatten wir mit unseren Skills genau diesen Themenbereich abgedeckt.“

Unsere Lösung: Clever in die Cloud

Das Axians Team schlug vor, in den Kraftwerken Sensoren zur Messung des erzeugten Stroms einzusetzen. Diese Sensoren sollen dann über einen Micro Service Bus an die Cloud angebunden und die Werte dort verarbeitet, gespeichert und analysiert werden. Die Daten können nun dazu dienen, mögliche Peaks in der Stromversorgung vorherzusehen und auf dieser Basis zu entschieden, welche Batterie langfristig für den Kunden am besten geeignet ist. Die Architektur der Axians Lösung besteht aus Diensten wie wie u.a. IoT Hub, Stream Analytics, SQL Storage, Azure Machine Learning, Event Hub, Web API und Web Hosting Service.

Finally: Finale!

Dazu das Fazit von Oliver Gropp: „Da wir nur zwei Tage Zeit hatten, war uns klar, dass wir keine fertig funktionierende Lösung präsentieren können. Stattdessen haben wir ein Konzept erstellt und einzelne Teile davon umgesetzt. Damit und mit unserem Proof of Concept schafften wir es dann ins Finale. Für die Lösung hatten wir uns mit diversen Technologien der Sponsoren befasst – dann aber für diesen speziellen Fall Microsoft und die Azure Cloud gewählt.“

Bleibt noch meine Impression als Schlusswort: Wer einmal dabei war, wie im Hackathon mit vollem Engagement von ambitionierten IT-Cracks aus aller Welt nach neuen smarten Lösungen gesucht wird, vergisst diese ganz besondere Atmosphäre garantiert nicht so schnell. Mein Glückwunsch geht an alle, die dabei waren – und ganz besonders an Andrea Hofmann, Philipp Lenz, Michael Walloschke, Niels Oberbäumer, Son Thanh Pham und Oliver Gropp von Axians bzw. Duality.

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