Der Kopf sagt Public Cloud – und der Bauch?

IT-Entscheider in Deutschland ringen mit sich um die richtige Cloud-Strategie. Das spüre ich in fast jeder Diskussion. Wie so oft im Leben sollte man auch hier Antworten finden, die Kopf und Bauch zufrieden stellen.

„Die Digitalisierung“ als Schlagwort wird aktuell von Politikern über Gewerkschaften bis hin zu Industrievertretern fleißig strapaziert. Auf der CeBIT 2017 habe ich intensive Gespräche mit IT-Verantwortlichen deutscher Unternehmen darüber geführt – und statt breitflächiger Begeisterung eher „digitale Verunsicherung“ erfahren. Die Tragweite dieses Megatrends in seiner spezifischen Auswirkung auf das eigene Geschäft kann noch nicht jeder einordnen. Damit sehen sich die IT-Entscheider in einem Spannungsfeld zwischen ideologischen Mahnungen und knallhartem Marketing. Und am Ereignishorizont der Zukunft zeigen sich fürs eigene Unternehmen mehr oder weniger „wolkige“ Perspektiven, denn Cloud Services scheinen als Rückgrat der Digitalisierung eine zentrale Rolle zu spielen.

Cloud-Spagat zwischen Hype und Hysterie

Ist die Aufgabe, seine Digitale Agenda zu formulieren, schon herausfordernd genug, gesellen sich nun noch diffuse Ängste vor der Public Cloud hinzu. Aber weiß auch wirklich jeder, was er da tatsächlich fürchtet? Klar: Mangelnde Datenintegrität oder unausgereifte Konzepte sind häufig genannte Risiken für die Public Cloud. Andererseits nutzen praktisch alle von uns Online-Banking – und damit einen genuinen Cloud Service – genauso wie die gute alte E-Mail oder sämtlichen Komfort, den ein Smartphone bietet. Trotzdem: Wenn das Bauchgefühl nicht stimmt, greifen rationale Argumente schwer. Und so meinte beim Feierabendbier auch ein Kollege einigermaßen despektierlich „Public Cloud fühlt sich schon ein bisschen an wie der Besuch eines Bahnhofsklos“. Jeder weiß um den Nutzen, aber Wohlfühlen ist etwas Anderes.

Private Cloud as a Service – die „VIP Lounge“ unter den Cloud Diensten

Angenommen, Sie stehen in der Bahnhofshalle, haben eine längere Reise vor sich und können zwischen Bahnhofsklo und VIP Lounge frei wählen. Keine Frage: Sie entscheiden sich für die Variante, die Wohlfühlatmosphäre, wertige Ausstattung, regelmäßige Reinigung und kontrollierten Zugang garantiert und die die Sicherheit eines eigenen Schlüssels für Wertsachen bietet. Ganz zu schweigen von dem Concierge, der Wünsche von den Augen abliest und stets zu Diensten ist.

Dieses Konzept in die Cloud übersetzt nennen wir bei Axians „vPack“. vPack bündelt alle Komponenten für den Aufbau und den Betrieb einer Private Cloud: Hardware, Software und Managed Services in einem Paket. vPack steht im Rechenzentrum unserer Kunden. Diese haben so jederzeit die Kontrolle über ihre Daten. Den kompletten Betrieb aber übernehmen wir. Im Ergebnis verschafft vPack Zeit. Zeit, die Anwender beispielsweise zur Umsetzung ihrer Digitalen Agenda nutzen können.

Über 30 Anwender setzen auf vPack

Trotz des Vergleichs zur VIP Lounge zieht vPack keine „exklusiven“ Kosten nach sich. Die Standardisierung erlaubt einen kostengünstigen Betrieb der inzwischen über 30 Installationen. Die Stadtgemeinde Dünkirchen konnte mit der Lösung etwa ihre bestehenden Umgebungen konsolidieren und allein durch den darüber reduzierten Energieverbrauch ihre Kosten senken. Zudem steigerte sie die Verfügbarkeit ihrer Anwendungen und schuf durch die Bündelung ihrer Ressourcen die Grundlage für ein künftiges Desaster Recovery.

Wie viele Gäste wollen Sie bewirten?

Übrigens: Wie groß Ihre VIP Lounge sein soll, bestimmen Sie. Sie nennen die Anzahl an vCPUs, vRAMs und vDisks – wir konfigurieren daraufhin das passende vPack. Die laufenden Kosten werden nach Verbrauch von Ressourcen berechnet (OPEX). Anschaffungskosten (CAPEX) entfallen komplett.

Ich sehe darin einen Weg, Cloud Services frei der eingangs genannten Vorbehalte und Bedenken zu nutzen.

Erfahren Sie mehr über vPack

 

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