Wie die Cloud die Kosten für Ihr Workforce Management senkt

Die Anforderungen an mobile Workforce Management Systeme (WFM) sind in den letzten Jahren mehr und mehr gestiegen. Neben der Auswahl der geeigneten Technologie spielt aber vor allem der Kostenfaktor eine immer größere Rolle. Was gibt es für Unterschiede und was muss man unbedingt beachten?

Zu den allgemein benötigten Funktionen, die ein mobiler Service-Techniker oder Instandhalter vor Ort erledigen muss, kamen in letzter Zeit weitere wichtige Funktionen oder Anpassungen hinzu.

Standardfunktionen

  • Störungserfassung
  • Technische Rückmeldung
  • Zeiterfassung
  • Anzeige von Daten zum technischen Objekt
  • Anzeige von Historischen Daten
  • Anzeige Kundendaten

Neuerungen

  • Checklisten
  • GIS-Integration
  • Foto/Dokumente up-/download
  • Barcodescanning/RFID/NFC
  • Report/Kundenbericht drucken

Im SAP Umfeld finden sich eine Menge unterschiedlicher Anwendungen, die mit den relevanten Komponenten SAP PM und SAP CS für Instandhaltung und Kundenservice integriert sind. Obwohl sich die technische Umsetzung dieser Komponenten zwar zum Teil wesentlich unterscheidet, sind die Funktionen, die diese Apps oder Browserapplikationen bieten, im Wesentlichen immer sehr ähnlich.

Technische Unterschiede

  • Native Applikation für einzelne Plattformen
  • Hybrider Ansatz
  • HTML5/SAPUI5 für Web-Responsive Applikationen
  • Browseranwendungen

Der Kostenfaktor spielt eine immer größere Rolle

Es mag im Auge des Betrachters liegen, welchen technischen Ansatz er lieber verfolgen möchte oder welche Variante besser zu seinen Prozessen bzw. seiner Infrastruktur passt, jedoch hat sich mittlerweile weltweit die webbasierte, standardisierte Scriptsprache HTML5 durchgesetzt, dem nun auch die SAP mit ihrer SAPUI5 Oberflächentechnologie Rechnung trägt.

Neben der Auswahl der geeigneten Technologie spielt bei der Auswahl einer mobilen Anwendung aber vor allem der Kostenfaktor eine immer größere Rolle. Vor allem dann, wenn man in einer End-Ausbaustufe vor der Herausforderung steht, mehrere Hundert Service-Techniker oder Instandhalter mit dieser Applikation für das Workforce Management auszustatten.

Geht man davon aus, dass die Offline-Verfügbarkeit eine wesentliche Voraussetzung für den Betrieb einer WFM-App darstellt, also die Techniker in der Lage sein sollen, vollständig ohne Online-Verbindung zu arbeiten und nur bei Bedarf die getätigten Eingaben auf dem mobilen Endgerät sowie neue oder geänderte Daten vom Backend zu synchronisieren, so würden sich die Gesamtkosten bei einer solchen Betrachtung wie folgt zusammensetzen:

  • Dienstleistung für die Implementierung inkl. interner Ressourcen für das Projekt
  • Lizenzen für Service-Techniker in SAP EAM (sofern noch nicht vorhanden)
  • Lizenzkosten für die mobile Suite bzw. Applikation (je Lizenzmodell)
  • Lizenzkosten für die Middleware, um offline arbeiten zu können
  • Lizenzkosten für Entwicklungs-Infrastruktur
  • Hardwarekosten für jeweilige Server
  • Hardwarekosten für Endgeräte
  • Sonstige Kosten für Betrieb, Produktiv-Support, Mobile Device Management, usw.

Aufgrund dieser Fülle an Positionen und Kosten, die für die Anschaffung und den Betrieb einer einzigen Anwendung benötigt werden, stellt sich die Frage der Wirtschaftlichkeit. Aber was gibt es für Alternativen, die einem der Markt und vor allem die Technik an dieser Stelle liefert?

Die Middleware aus der Cloud senkt Betriebskosten

Das Lizenzmodell der SAP setzt hierbei mit der SAP Cloud Platform und den darin enthaltenen mobile Services (SCPms) – im Gegensatz zur On Premise Variante mit der SMP (SAP mobile Platform) – auf eine monatliche User-Lizenz, die wie bei allen anderen Cloud-Produkten üblich ist.

Als Kunde und Betreiber einer solchen mobilen Anwendung müssen Sie sich hier auch keinerlei Gedanken mehr über die Server-Hardware, -Software oder das OSS-Handling gegenüber der SAP machen. Die Daten, die in die Cloud gehen, werden lediglich zwischen SAP ERP und dem mobilen Endgerät hin und hergeschickt. Eine echte Datenhaltung wird in der Cloud nicht vorgenommen.

Im besten Fall könnte also folgendes Kostenmodell in der Cloud-Version Ihre Gesamtkosten deutlich schmälern:

  • Dienstleistungsprojekt (wird durch agile Vorgehensweise deutlich beschleunigt und damit gesamtheitlich verkürzt)
  • Lizenzkosten für die NMS (je nach Abnahme)
  • Lizenzkosten für HCPms Nutzung
  • Hardwarekosten für Endgeräte

Bei Bedarf sind dann noch zusätzliche SAP Cloud-Komponenten wie das mobile Device Management (MDM) oder auch die komplette Entwicklungsumgebung zuschaltbar.

Über einen ROI-Kalkulator bietet sich die Möglichkeit, anhand bestimmter Parameter die individuellen Kosten für eine mobile Anwendung zu errechnen.

Am Markt gibt es hierbei kostengünstigere Alternativen. Sie ermöglichen es nicht nur, geräteunabhängig auf verschiedensten Endgeräten die Applikation zu betreiben, sondern bietet darüber hinaus auch Optionen, die Datenverteilung für die Offline-Verfügbarkeit über den mobile Service der SAP Cloud Plattform (SCPms) zu realisieren – also über das Internet die Daten zu synchronisieren.

Alternative: NEO Mobile Suite

 

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