Erfolgsfaktor mobile Anwendungen

Für Unternehmen erweisen sich mobile Lösungen als extrem wertvoll: Sie optimieren Prozesse, vereinfachen die Datenerfassung und reduzieren mögliche Fehlerquellen. In der Folge werden dadurch Kosten reduziert, die Prozessqualität und damit oft die Kundenzufriedenheit gesteigert und die Rendite kann verbessert werden.

ROI-Analysen beziffern den Business-Nutzen und die laufenden Betriebskosten

Der Startschuss für eine Investition fällt erst, wenn der Business-Nutzen einer mobilen Anwendung auch glasklar belegt werden kann – und zwar objektiv und revisionssicher. Der Weg zum Ziel ist eine fundierte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, die unser Team – im Rahmen der Umsetzung von Mobility-Projekten – immer häufiger erstellt.

Die Ziele, die Kunden mit Hilfe einer mobilen Lösung erreichen wollen, variieren je nach Prozessbereich und oft auch nach Branche. Geht es in Kundenservice und Instandhaltung beispielsweise um Kosteneinsparungen, sind die Vorgaben im Vertrieb vorrangig Umsatz- und Renditesteigerung. Um zu erfahren, ob und wann sich das erwartete Ziel einstellt, müssen Kosten und Nutzen bisheriger Arbeitsweisen beziffert und den Kennzahlen der geplanten Lösung gegenübergestellt werden. Hier unterstützen wir unsere Kunden, indem wir eine Analyse des ROI (Return on Invest) durchführen. Wie diese funktioniert, zeigt ein Blick in die Praxis.

Betrachten wir ein Beispiel aus dem Vertrieb: Durch den Einsatz einer mobilen Lösung rechnen die Verantwortlichen mit einem Umsatzwachstum. Ein viel versprechender Ansatz besteht darin, die mobile Anwendung mit einer Funktion auszustatten, die Produktvorschläge für einen Kundenbesuch erstellt – als Grundlage dient der App das Kaufverhalten aller Kunden in der Vergangenheit. Der erwartete Nutzen durch diese Maßnahme ist eine Steigerung des durchschnittlichen Auftragswerts pro Kundenbesuch um fünf Prozent. Gehen wir nun von 25 Mitarbeitern im Außendienst aus, die pro Woche fünf Aufträge an Land ziehen, ergibt das für 48 Arbeitswochen pro Jahr einen durchschnittlichen Auftragswert von 1.750 Euro. Kalkuliert man die fünf-prozentige Steigerung aufgrund der neuen Funktion mit ein, steigt der Auftragswert auf 1.837,50 Euro. Unter oben genannten Faktoren wird also ein Umsatzplus von 525.000 Euro erreicht.

Natürlich gilt es solche Werte immer im Kontext zu beurteilen – beispielsweise lässt sich aufgrund des hohen Umsatzwachstums nicht ermessen, ob Mittel zur Gegenfinanzierung des mobilen Projekts und dessen laufender Kosten frei werden. Auch andere Stolperfallen können die Umsetzung eines Projekts im Mobility-Bereich erschweren: So schlagen die Kosten einer Lösung sofort zu Buche – der berechnete Nutzen ergibt sich allerdings oftmals erst nach dem kompletten Roll-Out. Zusätzlich fallen neben den Anschaffungskosten auch Posten an, denen sich viele Unternehmen aus unseren Projekten nicht bewusst waren: Laufende Kosten für Software-Pflege und Betrieb der Infrastruktur beispielsweise, die es in der ROI-Analyse zu berücksichtigen gilt. Auch der interne Aufwand darf nicht unterschätzt werden. Unternehmensmitarbeiter müssen in allen Phasen des Projekts unterstützen: von Test- und Spezifikationsphase über den laufenden Betrieb hin zur Problemlösung im alltäglichen Gebrauch der mobilen Anwendung. Eine weitere Herausforderung ist die Schnelllebigkeit des Marktes für mobile Hardware. Bei Projektlaufzeiten von bis zu acht Jahren sollten mögliche Nachbesserungen mit einkalkuliert werden – denn für alte Betriebssysteme bieten nur wenige Hersteller Sicherheits-Updates an.

Weiß man um all diese Eventualitäten, steht der erfolgreichen Umsetzung eines Mobility-Projekts nichts mehr im Wege – und so freut sich neben der IT- auch die Fachabteilung.

Mobile Anwendungen: Ergebnis ROI Kalkulator
Abbildung: Screeshot des Axians ROI Kalkulators: Kosten, Nutzen, ROI, Amortisationsdauer, Quelle: Axians IT Solutions

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