VMware Audits: So sind Sie vorbereitet

Viele Hersteller von Software übernehmen derzeit in ihre Lizenzbestimmungen einen Artikel, der sie zur Nachprüfung der Lizenzbestimmungen autorisiert. Hersteller wie Oracle, IBM oder Microsoft sind hierfür bekannt. Nun folgt auch VMware und lässt seine Kunden lizenzrechtlich auditieren. Wer sich richtig vorbereitet, kann Fallstricke vermeiden!

Längst ist VMware einer der Marktführer für Virtualisierungstechnologien. Das vollständige Produktportfolio der Server-, Desktopvirtualisierung sowie Verlässlichkeit und geringer Verwaltungsaufwand lassen Administratoren ruhiger schlafen. Und das, obwohl die Technologien die der unteren Ebene der Serverlandschaft sind. Nicht zuletzt sorgen die Lösungen dafür, die flexiblen Bereitstellungen, Ausfallsicherheit und Mobility in den Unternehmen erst möglich zu machen. Viele Möglichkeiten sorgen jedoch häufig auch für den einen oder anderen Fallstrick der Lizenzierung anderer Hersteller innerhalb der Serverfarm.

Wen wundert es also da noch, dass VMware seit einiger Zeit seine Kunden mit netten Briefen überrascht.
Das Anschreiben ist, wie bei den anderen Herstellern, der Start dazu sich gemeinsam dem Thema Compliance zu widmen.
Spätestens hier fragen Sie sich „Kann man bei der VMware Lizenzierung denn überhaupt etwas falsch machen?“
Ja klar kann man. Sonst gäbe es ja die Prüfungen nicht. Aber wie?

Unternehmen mit internationalen Standorten oder Außenstellen besonders gefährdet

Wenn Sie ein Kunde mit einem Rechenzentrum in Deutschland sind, dieses für eigene Zwecke nutzen und keine weiteren VMware vCenter administrieren, ist meistens alles gut.

Grundsätzlich sollten Sie sich besonders genau hinschauen, wenn Sie:

  • mehrere Niederlassungen betreiben
  • Niederlassungen außerhalb der EU haben
  • verschiedene Support Level ihrer VMware haben
  • Unterschiedliche Einkaufs Channel genutzt haben
  • Hosting betreiben

Übrigens: Die Audits werden mit Teilnahme von VMware durch bekannte Wirtschaftsprüfer durchgeführt. Daher sollten Sie der Devise folgen: „Der kluge Mann baut vor!“. Es geht nicht alleine darum, genug Lizenzen vorweisen zu können, sondern um die Einhaltung der VMware Lizenzbestimmungen (End User License Agreement – EULA). Stichwort: Entity Restriction oder Territory Restriction

Bevor es zu spät ist und Ihnen Vertragsstrafen drohen, empfiehlt es sich, VMware Lizenzen innerhalb Ihres Software Asset Management (SAM) zu betrachten.

Zur genauen Planung von eingesetzter Software (oder Software-Einführung) empfehle ich als Grundlage ein detailliertes Wissen der eingesetzten VMware Software und der dazugehörigen Lizenzen. Dann kann auch der Wirtschaftsprüfer und/oder der Hersteller ausreichend mit Informationen versorgt werden.

Proaktiver SAM-Schutz sorgt für sorgenfreie Virtualisierung

Die Prüfung betrifft viele Unternehmen, denn längst ist VMware der Marktführer für Virtualisierungstechnologien geworden. Also: Seien Sie hier proaktiv. Digitale Lösungen auf Basis von Virtualisierung sollten zwingend auf einem sicheren Fundament stehen. Kontrollieren Sie Ihre Verträge, Support- und Wartungsbestimmungen (VMware SnS) und die EULAs. Oder lassen Sie prüfen. Wie bei anderen Herstellern können Sie bei der VMware-Prüfung auch einen autorisierten SAM-Partner mit ins Boot holen.

Zum VMware Portfolio von Axians

 

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